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06. September 2011
Posted in Internet News
Ein eher ungewöhnliches Strafverfahren gegen einen Hacker fand in Kalifornien ein Ende: Ein illegaler Einwanderer aus Mexiko wurde zu sechs Jahren Haft verurteilt, weil er gezielt die Rechner von Mädchen und Frauen erst mit Malware infiszierte, sie mit den eigenen Webcams beobachtete und die Opfer dann teilweise auch noch erpresste.
Der Täter selbst ist heute 32 und sitzt im Rollstuhl, seit er als Teenager von einem Unbekannten angeschossen wurde. Vom Gericht wurde diese Behinderung jedoch nicht berücksichtigt, wie das hohe Strafmaß zeigt. Allerdings war das Vorgehen des Mannes in mehreren Fällen als skrupellos zu bezeichnen.
Er bediente sich eines Virus' "von der Stange" und verschickte diesen in Gestalt von Mails, die angeblich populäre Musikstücke oder Videos enthalten sollten. Die Malware gab ihm Kontrolle über Webcams und Zugriff auf die gespeicherten Daten. So konnte er sich in mehreren Fällen Nacktbilder seiner Opfer verschaffen, die diese auf ihrer Festplatte gespeichert hatten.
Damit aber nicht genug, drohte er mehreren Opfern damit, diese Bilder zu veröffentlichen, sollten sie ihn nicht mit weiteren Aufnahmen versorgen, oder für ihn posieren. In einem Fall veröffentlichte er eines der Bilder auf der MySpace-Seite des Freundes der betroffenen Frau. Ein Vorgehen, dass der Richter als "Cyber-Terrorismus" bezeichnet. Was aber letztlich nur belegt, wie inflationär dieser Begriff heute verwandt wird. Denn nicht in jedem Fall, in dem Angst und Schrecken verbreitet wird, handelt es sich um Terror.
Fälle der beschriebenen Art, bei denen Leichtgewichts-Hacker sich öffentlich verfügbarer Malware-Tools bedienen, um insbesondere Webcams zu steuern, sind keineswegs selten. Die Angriffe sind auch keineswegs auf die Windows-Welt beschränkt, wie ein von der Los Angeles Times im Juni beschriebener Fall zeigt.
Laut diesem Bericht wurde ein 20 Jahre alter Computer-Techniker verhaftet, weil er Macbooks nicht nur reparierte, sondern dabei auch eine Spyware installierte, mit der er die Webcam steuern konnte. Der Täter wurde enttarnt, weil die Mutter eines Opfers die Fehlermeldungen des Macbook merkwürdig fand. Eine der Fehlermeldungen lautete:
"Sie sollten ihren internen Sensor schnellstmöglich reinigen. Wenn sie nicht sicher sind, was zu tun ist, positionieren sie das Gerät für mehrere Minuten in der Nähe von heißem Dampf, um den Sensor zu reinigen".
Der Täter spekulierte daraut - wohl nicht ohne Berechtigung -, dass die derart angesprochenen Opfer das Notebook mit ins Badezimmer nehmen, um sich dort zu duschen.
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