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07. September 2011
Posted in Internet News
Der Vorstand von Yahoo hat der Chefin des Unternehmens, Carol Bartz, gestern telefonisch die sofortige Kündigung mitgeteilt. Keine überraschende Entscheidung, wenn man die bisherige Entwicklung bedenkt. Überraschend ist höchstens der Zeitpunkt, der für die Einen verfrüht, für die Anderen viel zu spät kommt.
Wie es jetzt im Wall Street Journal heißt, wollte der Vorstand eigentlich erst nach dem Jahreswechsel über einen Ersatz für Bartz nachdenken, deren Vertrag im kommenden Jahr auslaufen sollte. Wie es zu der jetzt doch sehr schnell getroffenen Entscheidung kam, weiß das Finanzblatt auch nicht zu berichten. Doch der Bericht erwähnt unspezifische Übernahmegerüchte sowie eine frühere Kontaktaufnahme wegen eines "möglichen Deals" durch Peter Chernin, dem früheren COO der News Corp. zu der auch das Wall Street Journal gehört.
Der Vorstandsvorsitzende von Yahoo, Roy Bostock, sowie Yahoo-Gründer Jerry Yang sollen um eine Verschiebung der Gespräche bis Dezember gebeten haben. Was möglicherweise nur bedeutet, dass sich Rupert Murdoch für Yahoo interessiert hat, dass dieses Interesse im Vorstand aber auf keine zu große Gegenliebe stieß.
Doch auch der Vorstand steht wegen der Entwicklung bei Yahoo unter Druck, wobei gerade die Entscheidung für Bartz diesen Druck noch erhöht hat. Unter ihrer Regie kam es zwar endlich zu einem Handel mit Microsoft, den Yang als früherer CEO mit Händen und Füßen abwehren wollte. Obwohl Microsoft bereit war, eine gigantische Summe für die Yahoo-Übernahme zu zahlen. Aber der dann von Bartz vereinbarte Vertrag brachte unterm Strich für Yahoo auch nicht die erwünschten Ergebnisse. Dafür musste das Unternehmen nach dem Deal auf die eigene Suchmaschine verzichten und wichtige Mitarbeiter verließen das Unternehmen "in Scharen".
Die Einnahmen von Yahoo, die in erster Linie auf Werbung beruhen, haben sich auch nach dem Deal kaum verändert. Und viele Beobachter haben es wohl als gruselig empfunden, als Bartz während einer Konferenz mit Produkt-Managern im vergangenen Jahr erkennen ließ, dass sie nicht weiß, in welchem Bereich der Plattform die meisten Werbeeinnahmen erzeugt werden: Im Bereich Kommunikation und dort namentlich bei Yahoo Mail.
Haarsträubend wurde die Siuation dann, als im Frühjahr bekannt wurde, dass das höchst erfolgreiche chinesische Alibaba, an dem Yahoo stolze 40% der Anteile hält, ohne Wissen von Yahoo einen wichtigen Unternehmensteil einfach abgespaltet hatte. Auch das wird nun sicher voll Frau Bartz angelastet, obwohl Yang im Vorstand von Alibaba saß und er es war, der entweder diese Information ignoriert hatte oder eiskalt ausgetrickst wurde.
Aber das spielt jetzt keine Rolle mehr, denn nun ist Bartz ihres Amtes enthoben und wird die Verantwortung für die China-Geschäfte alleine übernehmen müssen.
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