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homerelectionUm die Wahlmaschinen des Herstellers Diebold ist es in den letzten Monaten ruhig geworden. Wozu die Namensänderung des Herstellers (früher "Diebold Election Systems, nach inzwischen zwei Firmenübernahmen "Premier Election Solutions") ebenso beigetragen haben mag, wie der zeitliche Abstand zur nächsten US-Präidentschaftswahl. Doch die Sicherheitsproblematik ist keineswegs gelöst. Und der neueste Fund (incl. Video, Bericht bei Salon) ) der Argonne Laboratorien, ein Sicherheitsloch bei dem am weitesten verbreiteten Diebold-Modell, sollte auf keinen Fall ignoriert werden.

Die Wissenschaftler dieser Forschungseinrichtung, die dem US-Energieministerium untersteht, haben einen bedenkliche Schwachstelle des Diebold-Geräts "AccuVote" gefunden. Diese Schwachstelle macht Man-in-the-Middle-Angriffe erstaunlich einfach. Wie die Wissenschaftler ausführen, genügen Materialien im Wert von 26 Dollar aus dem Elektronikhandel sowie die Kenntnisse eines Achtklässlers, um die Geräte so zu manipulieren, dass jede Stimmabgabe in der gewünschten Form registriert wird. Und zwar durch eine Funkfernbedienung, deren Preis in den angegebenen Kosten schon enthalten ist.

Nun ist es beileibe nicht das erste Mal, dass solche Manipulationsmöglichkeiten bei Wahlmaschinen festgestellt wurden. Und insbesondere der Hersteller Diebold sorgte aufgrund der politischen Verstrickungen der Firmenleitung sowie aufgrund mutmaßlicher Gesetzesmissachtungen häufig für Schlagzeilen. Die Sicherheitsprobleme der Geräte dürften aber eigentlich nur als zweitrangiges Problem anzusehen sein.

Zu einem echten Sicherheitsrisiko werden diese Sicherheitslücken erst, weil Manipulationen bei US-Wahlen nicht auszuschließen sind. Ob Manipulationen mit elektronischen Wahlhelfern stattgefunden haben, oder nicht, ist allerdings schwer zu sagen. Bei Wikipedia Deutschland wird beispielsweise im Artikel  "Präsidentschaftswahl in den Vereinigten Staaten 2004" eine Studie der Universität Berkeley erwähnt, die den statistischen Nachweis für Manipulationen liefern soll.

Der Leiter dieser Studie, Prof. Michael Hout hatte damals im Zusammenhang mit seinen Ergebnissen gemeint, dass die Wahlen 2004 fraglos manipuliert waren, und dass Präsident Bush in allen Wahlkreisen mit Wahlmaschinen besser als erwartet abgeschnitten hatte. Die Studie ist allerdings nur noch in reproduzierten Ausschnitten zu finden und alle Quellen sind von den Servern der Universität verschwunden. Ähnlich verhält es sich mit anderen Quellen, die damals häufig zitiert wurden, und die ebenfalls eine Manipulation belegen sollten.

Doch die oftmals angekündigten Beweise blieben auf der Strecke. Womit das ganze Thema mit einem großen Fragezeichen versehen werden muss - auch wenn die Wahlmanipulationen selbst in Comic-Sendungen zum Gegenstand wurden. Unterm Strich bleibt aber lediglich das Ergebnis, dass die Stimmabgabe auf Papier eine bessere Alternative ist, als die rein elektronische Stimmabgabe.

Screenshot: YouTube-Video "Homer Simpson tries to vote for Obama"



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