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11. Oktober 2011
Posted in Internet News
Die morgen anstehende Veröffentlichung des mobilen Betriebssystems Apple iOS sorgt (wenig überraschend) für eine ganze Reihe von Vorabberichten, von denen sich viele mit einer einzigen Komponente des Systems beschäftigen: iMessage.
Dieser Dienst wurde im Juni von Jobs-Nachfolger Tim Cook angekündigt und soll dem Versand von Textbotschaften, Fotos, Videos etc. dienen. In den US-Medien wird iMessage zur Zeit allerdings in erster Linie als eine Art SMS-Killer gehandelt. Wobei SMS in den Berichten häufig als extrem teure Kommunikationsform dargestellt wird.
So erwähnt die New York Times die von AT&T gebotene Alternative, entweder 20 Dollar pro Monat pauschal für den unbegrenzten SMS-Versand zu zahlen, oder 0,20 Dollar für jede empfangene oder verschickte Textbotschaft. Die zuletzt erfolgte Einstellung des AT&T-Angebots von 10 Dollar für 1.000 Botschaften sei als Hinweis zu sehen, dass die Preise in diesem Bereich immer noch steigen.
Apples iMessage soll nun das Potential haben, die Wettbewerbs-Situation zu verbessern. Allerdings werden iMessage-Botschaften via Internet übertragen und sind höchstwahrscheinlich nur zu anderen iMessage-Clients kompatibel. Ähnlich wie beim Blackberry Messenger handelt es sich also um ein eher geschlossenes System und die Hoffnung der Zeitung, dass iMessage ein offenes System auch für andere Plattformen wird, scheint unrealistisch.
Überhaupt tragen Apples Nutzer nur 5% zum SMS-Aufkommen bei - was in etwa dem Anteil der iPhones am Markt der mobilen Geräte allgemein entspricht. Schon von daher kann Apple keinen SMS-Killer anbieten. Wozu sollte Apple auch in diesem Bereich wildern, welchen Vorteil sollte das Unternehmen daraus ziehen, seine Vertriebspartner zu schädigen? Bei Verizon Wireless sollen beispielsweise 12% der Einnahmen durch SMS erzeugt werden. Was würde die mobilen Carrier wohl dazu sagen, wenn Apple diese Einnahmequelle veröden würde?
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