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In einem Wellnesshotel in Südtirol vom Alltag abschalten und auftanken

 

Adobe hat auf seiner jährlichen MAX-Konferenz eine in Entwicklung befindliche Funktion der Photoshop-Bildbearbeitung vorgestellt (TheNextWeb) , die viele Fotografen begeistern wird. Mit Hilfe dieser neuen Funktion wird es möglich sein, verwackelte Bilder nachträglich schärfer zu machen.

adobeIn der Theorie klingt das Verfahren recht einfach: Ein Algorithmus analysiert das verschwommene Bild und berechnet die Bewegung der Kamera während der Zeitdauer des ungewollt zu lange geöffneten Verschlusses (in der Graphik mit Pfeil markiert).

Auf Grundlage dieser Information werden die Bildpunkte neu berechnet und damit der verschwommene Gesamteindruck des Bildes beseitigt.

Ganz so einfach, wie auf der MAX-Bühne dargestellt, scheint die Bereinigung der Daten allerdings nicht zu sein. Eine schnelle Integration der Funktion in Photoshop ist jedenfalls nicht beabsichtigt, es ist nur von einer Vorschau die Rede.

Interessant sind dabei vielleicht auch die weiteren Implikationen der Software. Wie anlässlich der Präsentation gezeigt wurde, lassen sich damit auch solche Bilder nachträglich korrigieren, die im Internet "gefunden" wurden. Wer weiß, wie viele mehr oder minder verwackelte Fotos dort veröffentlicht wurden, gerade weil sie so unscharf sind, dass kritische Details unsichtbar bleiben. Mit der neuen Anti-Blur-Funktion wird es also denkbar, dieser scheinbar sicheren Verschwommenheit nützliche Informationen zu entlocken.



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