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14. Oktober 2011
Posted in Internet News
Google ist es mit der Vorstellung der letzten Quartalszahlen wieder einmal gelungen, die Börse und deren Ratgeber zu überraschen (Pressemitteilung): Ein Zuwachs bei den Einnahmen um 33% und ein ebenfalls satter Anstieg des Reingewinns um 26% ließen den Börsenwert des Unternehmens nachbörslich um über 6% ansteigen.
Das vermutlich vor allem, weil Google sich trotz aller Unkenrufe in allen Bereichen seines Engagements erfolgreich zeigte: Die Desktop-Suche zeigt weiter Momentum, die mobilen Investitionen beginnen sich auszuzahlen und selbst der Einstieg in den sozialen Werbemarkt mit Google+ verspricht sich gut zu entwickeln - zumindest, wenn es nach der Entwicklung der Nutzerzahlen geht.
In all diesen Bereichen hatte man in den letzten Monaten Erfolgsmeldungen vermisst. Im Bereich der Suchmaschinen ist zwar kein neuer Konkurrent aufgetaucht und die Entwicklung bei den wenigen Konkurrenten tritt auf der Stelle. Doch die New York Times zitiert Experten, die ein "Reifung" des Marktes erkennen, womit in erster Linie ein Abflauen der Geschäfte gemeint ist. Aber bei fast 10 Milliarden Dollar Quartalseinnahmen, die hauptsächlich auf die "gereifte" Suche zurückgehen, ist von Verlangsamung nicht die Rede. Erst recht nicht, wenn die Zahl der Klicks auf Google-Anzeigen im Vergleich zum Vorjahr um 28% gewachsen ist.
Bekrittelt wurde auch schon oft das mobile Engagement etwa bei Android, was vielleicht erklärt, warum Google zu diesem Bereich ausnahmsweise detailliertere Angaben macht. Insgesamt 2,5 Milliarden Dollar wurden mit der mobilen Suche eingenommen, deren Volumen im Jahresverlauf um das 2,5fache gewachsen ist. Auch das ist nicht gerade schlecht, wenn man bedenkt, dass die Preise bei mobilen Anzeigen eher niedriger liegen als bei den herkömmlichen Google-Anzeigen. Und bei der mobilen Suche hat Google noch weniger Konkurrenz als bei der Suche vom Desktop-Rechner.Das schnelle Wachstum bei Android bedeutet, dass Google selbst den Acker aufbaut, den das Unternehmen später bestellen wird.
Das Gleiche gilt im Bereich der sozialen Netzwerle zwar noch nicht ganz, wo Google gerade erst versucht den Einstieg zu finden. Doch 40 Millionen Nutzer bei Google+ nur Wochen nach der Markteinführung sieht Firmenchef Larry Page als Bestätigung seiner Strategie, diesen Bereich vorrangig zu behandeln.
Und das ist es wohl auch, was die Börse braucht: Der neue alte Cheffe soll sich beweisen, denn der Abtritt des aalglatten Profis Eric Schmidt hat nicht wenige beunruhigt. Unter anderem, weil Page weiter massiv Personal einstellt, was der Börse ja meist missfällt. 2.585 "Noogler" wurden alleine im letzten Quartal eingestellt und das bringt die Gesamtzahl der Mitarbeiter auf über 31.000.
Doch das sei Page gegönnt, solange der Profit stimmt, denkt man jetzt wohl. Von daher werden sich vielleicht auch einige Analysten korrigieren müssen, die Google-Aktien von "Buy" auf "Hold" abgestuft haben. Analysten sind jedoch flexibel, um das Mindeste zu sagen.
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