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Die New York Times erkennt bei Amazon den Willen, zunehmend mit der Verlagswelt in Konkurrenz zu treten. Damit gemeint ist nicht die bereits seit Jahren gebotene Möglichkeit des Vertriebs von gedruckten Werken oder eBooks im Eigenverlag. Gemeint ist vielmehr, dass Amazon selbst Verlagsfunktionen übernimmt - und damit möglicherweise selbst dazu beitragen kann, Bestseller zu "machen".

In diesem Herbst sollen es bereits 122 Werke (eBooks und Bücher) sein, die Amazon auf diese Art und Weise unterstützt. Eine Zahl, in der die Zeitung eine deutliche Verstärkung der Anstrengungen Amazons auf diesem Gebiet sieht.

Die Verlagswelt wird dies ebenfalls mit Sorge zur Kenntnis nehmen, denn Amazon hätte das Potential, sich eine gehörige Scheibe an deren Geschäften zu sichern. Wozu auch die verkaufsfördernden Möglichkeiten des Buchhändlers beitragen. Durch die Buchempfehlungen Amazons wäre es beispielsweise möglich, den Verkauf anzuschieben, zum Auflagenmacher zu werden. Und es ist kein Geheimnis, dass sogar die Buchkritiker sich inzwischen von Amazon entmachtet fühlen können. Denn jedes Buch bei Amazon kann von Lesern kritisiert werden. Oder vielleicht sogar von Kritikern, die der Buchhändler selbst bestellt.

Wenn Amazon nun auch noch - wie bereits geschehen - Verlags-Profis anheuert, um eigene Verlagsschienen aufzubauen, dann ist das für die gesamte Branche ein Warnsignal. Ob das für die Leserschaft im gleichen Maße gilt, ist eine andere Frage. Denn auch den heutigen Verlagen sind manipulative Tendenzen beim Verkauf nicht unbedingt fremd. Zunächst ist Amazon jedenfalls einfach nur ein weiterer konkurrierender Verlag, der allerdings den unschätzbaren Vorteil hat, über ein Online-Buchgeschäft zu verfügen, das Milliarden-Umsätze produziert.



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