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"Das ist einfach falsch", schreibt das SlashGear Blog über "Firefox with Bing", eine neue "Geschmacksrichtung" der Open Source Software, in der Microsofts-Suchmaschine Bing per Voreinstellung die Suchgelüste der Anwender bedient. Aber ist es nicht auch in den allermeisten Fällen falsch, naiv zu sein?

Warum sollte es ein Fehler sein, wenn die Firefox-Macher der Mozilla Foundation versuchen, neue Geldgeber zu finden? Oder, wenn sie diesen Versuch an die Öffentlichkeit tragen, um auf ihre Geldnöte aufmerksam zu machen? Google hat bisher für den Löwenanteil der Mozilla-Einnahmen gesorgt, doch der Vertrag zwischen beiden Seiten läuft im November aus. Und Google wäre durchaus berechtigt, die bisherige Partnerschaft schon deshalb aufzuheben, weil man den Browser-Konkurrenten nicht mehr weiter unterstützen möchte.

Spätestens die Entscheidung, mit Chrome einen eigenen Browser zu entwickeln, der den Firmenzielen besser als Firefox dient, muss den Mozilla-Verantwortlichen die Augen geöffnet haben: Die Partnerschaft mit Google ist keine Liebesbeziehung, sondern Taktik. Als diese Partnerschaft begonnen wurde, galt es noch, das Browser-Monopol Microsofts zu brechen. Dieses Ziel wurde weitgehend erreicht und nun werden auch die Ziele neu definiert.

Für Mozilla ist es jetzt vermutlich das Ziel, in einer Online-Welt zu überleben, in der mobile Betriebssysteme wie iOS oder Android eine immer größere Rolle spielen. Darauf jedenfalls deutet die Bekanntgabe vom Sommer hin, wonach Mozilla ein eigenes Betriebssystem plant. Das Überleben bei gleichzeitiger Entwicklung eines neuen Betriebssystems dürfte jedoch entschieden leichter fallen, wenn die Kassen der Stiftung weiterhin so gefüllt bleiben, wie es in der bisherigen Partnerschaft mit Google der Fall war. Also muss man entweder einen neuen Geldgeber finden, der ebenfalls Millionen für die Firefox-Suche zahlt.

Oder man muss zumindest dem bisherigen Partner zeigen, dass man auch für andere Suchmaschinenbetreiber noch attraktiv ist. Ein Phänomen, das man an der Börse ebenso kennt, wie in vielen guten Ehe.

Zur nachträglichen Ergänzung: Man sollte bei allen Überlegungen dieser Art nicht vergessen, dass aus Anwendersicht die Qualität einer Suchmaschine das wichtigste Entscheidungskriterium ist. In dieser Hinsicht herrschte bisher Konsens, dass Google Bing überlegen ist, auch wenn die Suchergebnisse oft sehr ähnlich sind. Google allerdings hat beispielsweise zuletzt mit der Entscheidung "+" als Operator aufzugeben,  die Qualität der Suche nicht verbessert. Das sagen zumindest die Benutzer der Suchmaschine, auch wenn man dort anderer Ansicht ist. Wenn aber ein Suchmaschinenbetreiber die eigene Meinung für wichtiger als die seiner Nutzer hält, dann muss die vom Anwender registrierte Qualität zwangsläufig sinken. Ein Grund mehr, Alternativen anzubieten.



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