Maßgefertigte Ledergürtel, auch XXXXL
Wir fertigen Gürtel nach Maß und zu vernünftigen Preisen, in verschiedenen Farben, Qualitäten und Längen, mit fest vernieteter Schnalle oder als Wechselgürtel mit Druckknöpfen.
08. November 2011
Posted in Internet News
Hewlett Packard erwägt laut einer exklusiven Mini-Meldung von Reuters nun doch den Verkauf des mobilen Betriebssystems webOS. Die Nachrichtenagentur will auch erfahren haben, dass Oracle als einer der wahrscheinlichsten Käufer des Systems gilt.
Eine Einschätzung, die Oracle in keinem sehr schönen Licht erscheinen lässt, denn es kann für das Unternehmen nur einen Grund für eine Übernahme geben. Und der besteht darin, das eigene Patent-Portfolio durch die Übernahme zu erweitern. Oder, um es mit den Worten des Business Insiders zu sagen: Oracle will seine Position im Rechtsstreit mit Google ausbauen. Das Ziel ist es letzten Endes, die Lizenzforderungen wegen Android so sehr zu verteuern, dass eine kostenlose Weitergabe des Betriebssystems nicht mehr möglich ist.
Womit allerdings nur ein taktisches Ziel beschrieben wird und keine übergeordnete Strategie. Das vom Business Insider angenommene Szenario ist daher eher weniger wahrscheinlich , denn die Verteuerung von Android ist mit keinem Vorteil für Oracle verbunden. Ein Vorteil kann im Grunde nur darin gesehen werden, dass Oracle mit der Klage gegen Google eine Schadensersatzforderung in Milliardenhöhe durchsetzen kann.
Davon ist Oracel aber noch weit entfernt. Erst recht, nachdem der Vorsitzende Richter des Verfahrens Oracle als Kläger dazu aufgefordert hat, die Forderungen nach unten zu korrigieren. Statt den geforderten Milliarden soll sich Oracle mit weit weniger zufrieden geben. Von 100 Millionen Dollar als Ausgangsbasis der Verhandlungen war zuletzt die Rede. Eine Übernahme der webOS-Patente könnte möglicherweise wieder höhere Beträge ins Spiel bringen. Allerdings muss Oracle dazu erst einmal die Rechte am webOS erwerben. Wobei der von HP geforderte Preis ebenfalls mehrere 100 Millionen Dollar betragen kann.
Für eine wenig sichere Schadensersatzforderung in unbekannter Höhe scheint das eine sehr gewagte Investition. Es sei denn, Oracle verfolge noch ganz andere, vielleicht sogar versteckte Ziele.
| < Neuere | Ältere > |
|---|




