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Facebook-Gründer Mark Zuckerberg hatte mit Facebook COO Sheryl Sandberg einen vielbeachteten Fernsehauftritt in der Charlie Rose Show. Die von beiden dort abgesetzten Informationen lassen den Eindruck entstehen, dass eine Eskalation des Konflikts mit Google nicht auszuschließen ist.

Ebenfalls darf  erwartet werden, dass dieser Konflikt kuriose Züge annehmen kann. Zu dieser Annahme verleitet etwa die Aussage Sandbergs, wonach Facebook "der am stärksten auf Datenschutz fokussierte Platz ist", an dem Menschen etwas austauschen können ("the most privacy-focused place for anyone to share anything").

Dieser Satz mag manchem als Schenkelklopfer erscheinen, und doch beinhaltet er im Zusammenhang betrachtet einen Funken Wahrheit. Denn zuvor hatte Sandberg ausgeführt, dass Firmen wie Google, Yahoo oder Microsoft mit ihren Werbenetzwerken gigantische Mengen an Informationen sammeln, gleichzeitig aber den Nutzern nicht so viele Möglichkeiten der Kontrolle geben, wie es bei Facebook der Fall ist.

Eine typische Anwendung der goldenen PR-Regel also, wonach man im Zweifelsfall erklärt, dass die anderen es noch viel schlimmer treiben als man selbst. Doch das Problem ist, dass vor allem Google diese Behauptung nicht mit Fakten widerlegen kann.

Es ist zwar bekannt, dass die Suchmaschine alle nur denkbaren Daten sammelt. Doch während Facebook Irland vor Wochen ein Auskunftsbegehren (vielleicht versehentlich?) beantwortet hat und nun mit tausenden von ähnlichen Anträgen kämpft, ist Gleiches von Google nicht bekannt.

historyObwohl kleine Einblicke in die Datensammlungen wie etwa bei Google History schon Lust darauf machen, mehr von den bei Google gespeicherten Informationen zu sehen. Und diese Suchhistorie ist wohlgemerkt nur ein winziger Ausschnitt der Daten, die man via Googles Dashboard ein klein wenig kontrollieren darf. Doch der Bereich des Datenschutzes wird sich vermutlich nicht zum Schlachtfeld zwischen beiden Unternehmen entwickeln. Das wäre wohl für beide eine sehr undankbare Arena.

Dafür scheint man bei Google sehr viel eher bereit, auf den Vorwurf Zuckerbergs einzusteigen, Google sei mehr als andere am Konkurrenzkampf interessiert und versuche mit Google+ "sicherlich, eine eigene kleine Version von Facebook aufzubauen".

Bei derart aufreizenden Sprüchen kann insbesondere Google Vizepräsident Bradley Horowitz die Füße und vor allem den Mund nicht mehr stillhalten. Während er noch vor Tagen Google+ zu einer Art Authentifizierungs-Dachmarke für alle Google-Produkte umdefinierte, wirft er jetzt Zuckerberg vor, Google zu unterschätzen. Zwar will er Zuckerberg nicht von seinem Unwissen befreien, denn es habe dem Unternehmen bisher gedient, unterschätzt zu werden. Doch gleichzeitig bastelt er an einer neuen Definition von Google+, das nun dazu dient, mehr Informationen von den Anwendern zu erhalten.

Bisher wisse man ja sehr wenig über die Nutzer und man "erinnere" auch nur sehr wenig von ihnen. Mit Google+ ändere man die Form der Interaktion und werde verstehen, wer diese Nutzer sind, was sie lieben, was sie wissen. Das alles reflektiere man dann an die Nutzer zurück, so dass alle Dienste Googles noch besser werden.

Das Verdienstkreuz für klare Worte und Wahrhaftigkeit hat sich der Google-Mann damit auch nicht verdient.



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