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14. November 2011
Posted in Internet News
Ein französisches Gericht hat über den Energiekonzern EDF und zwei seiner Mitarbeiter empfindliche Strafen verhängt. Dem Stromriesen wird vorgeworfen, die Umweltschutzgruppe Greenpeace (Pressemitteilung) im Jahr 2006 mit Hilfe von Trojaner-Angriffen ausspioniert zu haben.
Der Einbruch in das Computer-Netz der Umweltschützer erfolgte damals über den von EDF beauftragten Dienstleister Kargus Consultants. Wobei der Spionageangriff gewissermaßen durch einen Zufall aufgedeckt wurde. Ein Tatverdächtiger in einem gänzlich anderen Fall, bei dem es um das Doping-Verfahren gegen den US-Radfahrer Floyd Landis und den Einbruch in ein mit der Untersuchung betrautes Labor ging, konnte auch mit der Greenpeace-Spionage in Zusammenhang gebracht werden.
Kargus wiederum, eine von früheren französischen Geheimdienstlern betriebene Detektei, hatte von EDF den Auftrag bekommen, die Pläne von Greenpeace auszuspionieren. Man war insbesondere daran interessiert, welche Pläne die Umweltschützer entwickelt hatten, um ein von EDF geplantes Kernkraftwerk in Großbritannien zu verhindern. Die Auftraggeber, zwei mit der Sicherheit beauftragte Mitarbeiter, wurden zu jeweils drei Jahren Haft verurteilt. Von dieser Strafe wurden in einem Fall 24 Monate, im anderen 30 Monate zur Bewährung ausgesetzt. EDF wurde neben einer Geldstrafe von 1,5 Millionen Euro zusätzlich dazu verurteilt, 500.000 Euro Schadensersatz an Greenpeace zu zahlen.
Laut eWeek sieht sich der Konzern nach wie vor zu Unrecht beschuldigt und erwägt einen Revisionsantrag. Die Tat hat ansonsten in Frankreich Erinnerungen an den Anschlag des französischen Geheimdienstes auf das Greenpeace-Schiff Rainbow Warrior I (Wikipedia) geweckt. Auch bei EDF handelt es sich um ein staatlich dominiertes Unternehmen.
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