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17. November 2011
Posted in Internet News
Julian Assange hat zwar nochmals einen Revisionsantrag gestellt, um der Auslieferung nach Schweden zu entgehen. Doch auch ihm scheint inzwischen die Unvermeidlbarkeit der Auslieferung klar zu sein. Er bereitet sich sogar schon auf seine Verhandlung in Schweden vor. So hat er sich von seinem inzwischen zweiten schwedischen Anwalt Björn Hurtig getrennt und diesen durch die beiden "high-profile lawyers Per E. Samuelson and Thomas Olsson" (Washington Post) ersetzt. Gleichzeitig hat der Wikileaks-Gründer aber wohl auch eine PR-Agentur angeheuert, die den Mediendruck von ihm nehmen soll.
Wobei man schon sagen könnte, dass dieser Druck nicht von ungefähr kommt, denn Assanges Verhalten ist durchaus darauf ausgerichtet, die Aufmerksamkeit der Medien auf sich zu ziehen. Gerade das schwedische Auslieferungsverfahren hat dazu geführt, dass inzwischen nur noch Assanges Schicksal im Vordergund des Medieninteresses steht und nicht mehr das des Gefreiten Bradley Manning. Obwohl dieser einen Großteil der Wikileaks-Enthüllungen überhaupt erst möglich gemacht hat.
Wikileaks derweil stellt die Verbreitung der von Manning geleakten Dokumente ein und steht offenbar vor einer existentiellen Krise, was Assange damit begründet, dass Finanzunternehmen Wikileaks boykottieren. Doch auf der Spendenseite werden viele Möglichkeiten für Geldspenden an den "Wikileaks and Julian Assange Defence Fund".genannt, übrigens auch Kreditkarte und Paypal.
An den technischen Möglichkeiten für Spenden scheint es also nicht zu mangeln. Ob es vielleicht doch eher an der Spendenbereitschaft enttäuschter Wikileaks-Unterstützer liegt? Oder daran, dass Anwälte mehr kosten als Server?
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