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Irgendwo tief drinnen in den Bergen Mordors hat unlängst die PR-Abteilung Amazons ihre schweren Räder in Schwung gebracht, die nun langsam und mit durchdringender Intensität ihre Botschaften in die Medienwelt tragen. Das färbt den Blätterwald spürbar ein, wie das allerfrischeste Gerücht über ein Amazon- beziehungsweise Kindle-Handy zeigt. An der öffentlichen Meinung wird aber auch mit anderen Berichten geschliffen. Nicht nur bei Forbes hört man etwa, dass Amazon-Chef Jeff Bezos ein Unternehmensführer mit Weitblick ist und nach dem Tod von Steve Jobs sogar der beste CEO der Welt sein muss. Bei so viel Lob mag vielleicht wirklich die PR-Arbeit des Händlers nicht ganz umsonst gewesen sein. Doch das ändert nichts an der Tatsache, dass Amazon in mehrfacher Hinsicht bestens aufgestellt ist, und dass ein Kindle-Telefon kein ganz abwegiger Gedanke wäre.

Aktuell wurde der nicht ganz neue Gedanke von einem Analysten der Citigroup aufgestellt. Wobei dieser Analyst, Mark Mahaney, schon von genaueren Plänen Amazons zu berichten weiß. Demnach wird das Telefon bereits entwickelt und der Produktionsgigant Foxconn mit seinen chinesichen Fabrikstädten sitzt auch wieder im Boot - wie bei Jobs' Familie der iGeräte auch.

Foxconn wrd bei diesem Gerät aber vermutlich noch billiger produzieren müssen als sonst, denn das Amazon-Gerät soll praktisch zum Selbstkostenpreis abgegeben werden. Man geht demnach von Kosten in der Größenordnung zwischen 150-170 Dollar aus. An die Mobilfunkunternehmen wird es aber für 170 Dollar verkauft. Der Business Insider vergleicht das mit einigen Zahlen anderer Hersteller: HTC muss seine Geräte für 243 Dollar an die Mobilfunkunternehmen verkaufen, um eine Marge von 30% zu erzielen. Apple dagegen geht bei seinen Mobilfunkpartnern in die Vollen und verlangt 600 Dollar für jedes iPhone.

Die hohen Margen, für die Apple bekannt ist, steuert Amazon aber mit dem Telefonverkauf direkt nicht an. Offenbar plant man hier wie beim Kindle damit, Umsatz und Gewinn über den anschließenden Verkauf anderer Waren zu machen. Und zwar nicht nur über den Verkauf von Medien, sondern vielleicht auch über den Verkauf von Daten.

Diese Idee des Business Insider hat ihren Reiz, wenn man den Datenschutz mal ganz beiseite lässt. Ein Smartphone von Amazon, mit einem NFC-Chip bestückt, könnte zusammen mit Amazon Payment ein Zahlungssystem auch für den Offline-Handel ergeben. Die Möglichkeiten, die sich daraus für Marketing und Verkauf ergeben können, stellt Googles Datenbergwerke für die Einblendung der jeweils besten Werbung weit in den Schatten.

Amazon weiß vielleicht nicht, wonach die Anwender suchen. Doch in dem beschriebenen Arrangement wüsste man, was die Anwender online kaufen, wo sie sich offline aufhalten, wo sie offline Geld ausgeben und wann sich Gelegenheiten ergeben, gezielt Sonderangebote zu unterbreiten. Oder was immer geeignet ist, den Kunden zum Kauf zu verlocken.

Aber das alles ist mit großem Vorgehalt zu genießen. Erst einmal muss sich zeigen, dass Amazon wirklich die gleichen Pläne im Kopf hat, wie sie von Analysten dargestellt werden. Außerdem sind nicht nur Medien für die PR-Arbeit der Unternehmen empfänglich - und von Nutzen. Man kann sich die Begeisterung auch aufsparen, bis Bezos selbst seine genialen Pläne bekannt gibt.



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