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USA Today berichtet unter der Überschrift "Wie Facebook dich durch das Web verfolgt" über die Informationen, die Facebook-Ingenieur Arturo Bejar selbst geliefert hat. Bejar hat demnach offenbart, "wie Facebook Tracking-Cookie-Technologien benutzt, (...) um ein Log der Webseiten zusammenzustellen, die du in den letzten 90 Tagen benutzt hast".

Ein Enthüllungsbericht, der aber in erster Linie aufdeckt, wie schwierig es ist, der Presse zu glauben, auch wenn sie sich auf Experten und Eingeweihte stützt.

Denn es ist noch keine zwei Monate her, dass der gleiche Ingenieur Bejar in eigenen Worten in einem Kommentar bei ZDNet erklärt hat, wozu die Facebook-Cookies dienen (ausführlicher). Ausdrücklich hat er dabei auch gesagt, dass Facebook die Cookies nicht für das Tracking des Anwenders benutzt. Ein Tracking für Werbezwecke käme schon gar nicht zum Einsatz.

Solche Widersprüche sind nicht selten und gerade in diesem Beispiel scheint es so, als ob ein Interview nachträglich "angeschärft" wurde, um das Thema spannender zu präsentieren. Doch es ist nicht nur die Schuld von Medienberichten wie dem der USA Today, wenn niemand wirklich weiß, woran man mit Facebooks Cookies ist.

Das Unternehmen selbst liefert eben auch widersprüchliche Informationen zu diesem Thema. Wie sollte man es sonst nennen, wenn Ingenieure wie Bejar oder offizielle Sprecher das Tracking als nicht-existent bezeichnen? Oder wenn das Setzen und Verfolgen von Cookies mit Hilfe der PlugIns (z.B. "Like" Button) als reine Sicherheitsmaßnahme dargestellt wird? Wenn gleichzeitig bekannt wird, dass Facebook ein Patent zur Anmeldung gebracht hat, in dem es um nichts anderes als um Tracking-Verfahren geht. Und zwar um das Tracking über fremde Websites hinweg mit dem Ziel, passende Werbung einzublenden.

Zusammenfassend zeigen die Beispiele, dass das Online-Tracking an sich gar nicht das Hauptproblem ist. Den meisten Anwendern und auch den Datenschützern wäre es vermutlich gleich, ob Cookies über Websites hinweg genutzt werden, um die Werbung zu optimieren - solange keine (wirklich) persönlich identifizierbaren Daten dabei gesammelt und gespeichert werden.

Vermutlich wäre das sogar der Fall, wenn persönlich identifizierbare Daten dabei erfasst werden. Solange dies mit der informierten, ausdrückichen Zustimmung des Anwenders verfolgt. Gerade damit sieht es aber ganz schlecht aus. Wie sollen widersprüchliche Informationen daran auch etwas ändern?



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