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Der zeitlich unangemessene Frühjahrsputz bei Google geht weiter. Nachdem im Oktober bereits eine ganze Reihe von weniger erfolgreichen Google-Projekten (u.a. Buzz und Code Search), eingestellt wurden, kommt jetzt ein neues Nachruf-Posting von Googles Senior Vice President Urs Hölzle.

Diesmal ist die Latte der Trauerfälle noch länger und es snd noch prominentere Projekte, die der Putzaktion zum Opfer fallen. So stirbt unter anderem der Wikipedia-Besserwisser Knol, Gears, der Motor für die Offline-Nutzung von Web-Anwendungen sowie die Search Timeline Googles.

Letzteres überrascht eigentlich am meisten, obwohl es sich nur um ein verspieltes Feature der Google-Suche handelt. Aber eben um einen Teil der Suchfunktion und damit von Googles Haupteinnahmequelle. Alle anderen eingestellten Projekte ragen über den Tellerrand dieser Profit-Maschine hinaus und sind daher entbehrlich.

Die Timeline war für Verbraucher und professionelle Anwender der Suchmaschine zwar nützlich, aber wohl nicht nützlich genug. Andere Projekte dagegen wie Knol oder Google Wave waren weder Teil der Google-Suche noch waren sie aus anderen Gründen wichtig. Gerade Wave war eigentlich schon im vergangenen Jahr abgeschrieben worden, als Hölzle eine von ihm als "Update" bezeichnete Todesanzeige postete.

Was an der aktuellen Liste der Todeskandidaten ebenfalls auffällt: Mit der Iniative "Renewable Energy Cheaper than Coal" stirbt ein Projekt, das weniger mit Googles Web-Aktivitäten zu tun hatte, als vielmehr mit der Suche nach billigerer Energie für den ständig wachsenden Hunger nach billigem Strom für  Googles Rechenzentren. Es ist nicht erstaunlich, dass Google dieses Projekt einstellt, denn es klingt wirklich glaubhaft, dass andere Unternehmen für dieses Projekt "besser positioniert" sind. Doch ein Projekt wie dieses hätte man sang- und klanglos einstellen können und niemand hätte etwas von "Verschleierung" gemunkelt.

Es sei denn, man will der Welt mitteilen, dass man den Rotstift gezückt hat und alle Geld verzehrenden Projekte streicht, die nicht bei drei auf den Bäumen sind. Es wirkt ein wenig, als hätte man nach Steve Jobs Tod nun auch bei Google die tiefe buddhistische Weisheit inhaliert, das Kerngeschäft im Fokus zu behalten.

Das ist im Grunde nie ein Fehler, wie jeder Nebenerwerbslandwirt beipflichten wird, denn sonst verzettelt man sich. Doch manchmal steht es Unternehmen gut an, dem Börsenmarkt mitzuteilen, dass man so ein richtiger Sparwatz ist, und dass man keine überflüssigen Ausgaben duldet. So ein Zeitpunkt scheint gerade für Google gekommen, sonst würde man nicht Projekte sterben lassen, die schon längst gestorben sind.



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