Räucherstäbchen bei indilaya.de
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28. November 2011
Posted in Internet News
Das "Tracking" von Kunden ist nicht auf die Online-Marktforschung beschränkt. Am Beispiel des britischen Unternehmens "Path Intelligence" zeigt Ars technica, dass inzwischen auch offline gerne überwacht wird, wohin der Kunde im Ladengeschäft geht und mit welchen Waren im Korb er von dort zurückkommt.
Wirklich überraschend ist diese Erkenntnis allerdings nicht. Das Verhalten des Kunden im Kaufhaus beschäftigt die Marktforscher nicht erst seit gestern. Nicht umsonst sind beispielsweise die Aldis und Lidls dieser Wert fast immer über einen Eingang auf der rechten Seite zu erreichen. Denn durch die Begehung des Ladens gegen den Uhrzeigersinn (Wikipedia) wird die Wahrscheinlichkeit des Kaufs angeblich schon erhöht.
Neu ist allerdings, dass bei der heutigen Forschung im Markt mehr elektronische Hilsmittel zum Einsatz kommen, und dass dabei inzwischen auch die Mobilfunkgeräte der Kunden eine Rolle spielen können. Zur Zeit wird jedenfalls von Path Intelligence in Feldversuchen getestet, ob sich die Handies der Besucher zur Überwachung etwa in den großen Malls eignen. Durch Triangulation kann der Träger eines Gerätes recht gut verortet werden.
Was aber noch wichtiger scheint, ist die Möglichkeit des Trackings im Zeitverlauf. Denn das mobile Gerät kann in aller Regel auch bei jedem weiteren Besuch registriert werden. Womit beispielsweise auch die Reaktion auf Werbekampagnen messbar gemacht werden kann. Ars technica weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass die Überwachung des Mobilfunksignals möglicherweise nach US-Recht illegal sein könnte. Denn genau betrachtet wird hier die elektronische Kommunikation des Kunden angezapft.
Doch zugleich erwaähnt das Magazin, dass auch biometrische Verfahren wie die Gesichtserkennung bei der Erfassung des Kundenverhaltens zum Einsatz kommen. Die Erfassung der Mobilfunkgeräte ist also nur eine weitere Waffe im Arsenal der Marktforscher.
Und wie immer in diesem Zusammenhang bestehen die eigentlichen Probleme nicht in der Erfassung einzelner Merkmale, sondern vielmehr in der Kombination dieser Daten miteinander. Etwa dann, wenn die erfassten Handy-Signale mit den Daten von Kundenkarten oder mit Kreditkarteninformationen verquickt werden. In dieser Hinsicht ist der Online-Handel der Marktforschung in der realen Welt immer noch um Längen voraus.
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