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Niklas Zennström, einst Mitgründer von Kazaa und dem daraus wiederum abgeleiteten Skype, sorgt mit einer Pressemitteilung für Aufsehen. Das von Zennströms Investment-Firma Atomico finanzierte Unternehmen FreedomPop soll allen US-Verbrauchern kostenlosen Zugang zu schnellen und kostenlosen Sprach- und Internet-Diensten bieten.

Eine Ankündigung, die zunächst an die 90er Jahre erinnert, als Firmen kostenlose, werbefinanzierte Internet-Zugänge versprachen und einige sich sogar dazu verstiegen, auf ähnlicher Basis kostenlose PCs an den Mann zu bringen. FreedomPop macht allerdings eine einschränkende Feststellung: Der Dienst wird erst in der zweiten Jahreshälfte 2012 und vorerst auch nur in bisher wenig erschlossenen Regionen der Vereingten Staaten anbieten. Eine weitere Einschränkung ergibt sich aus der Partnerschaft des Unternehmens mit dem (Noch nicht-) Carrier LightSquared, der seine ganz eigenen Probleme hat.

Das Magazin Fortune vergleicht LightSquared mit Nextel, der heutigen Nummer drei im amerikanischen Mobilfunkgeschäft. Seinen Erfolg begründete Nextel damit, dass es Frequenzbereich der CB- und Taxi-Funkdienste als möglichen Träger für den Mobilfunk erkannte und die Aufsichtsbehörden von diesem Modell überzeugte. Ähnlich will LightSquared einige der bisher der Satellitenkommunikation zugedachten Frequenzbereiche für Internet-Zugänge nutzen. Womit auch hier durch die Hintertür eine Erweiterung des bisherigen Spektrums erfolgen würde.

Doch das LightSquared-Modell hat seine Haken. Nicht nur, dass die finanzielle Ausstattung des Unternehmens bezeifelt wird. Die Aufsichtsbehörde FCC hat auch Bedenken angemeldet, die die technische Grundlage des Unternehmens in Zweifel ziehen. Es wird befürchtet, dass der Dienst durch die Nutzung der Frequenzen insbesondere ältere GPS-Geräte behindern könnte. Das wurde bereits im Sommer festgestellt und LightSquared kündigte daraufhin an, die besonders gefährdeten Frequenzbereiche zu meiden.

Eine weitere Überprüfung durch die FCC, über deren Vorab-Veröffentlichung in der vergangenen Woche sich LightSquared verärgert zeigt, gibt keine Entwarnung. Auch weiterhin sollen GPS-Geräte gefährdet sein. Das Gleiche gilt dann wohl auch für Zennströms Pläne.



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