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14. Dezember 2011
Posted in Internet News
Der mobile Werbemarkt steckt noch voll in den Kinderschuhen, das zeigen auch neueste Zahlen des Marktforschers IDC. Umso interessanter ist es, welche Entwicklungen sich in diesem frühen Stadium zeigen und welche Strategien den größten Erfolg versprechen.
Wobei es wahrscheinlich nur wenige wundern wird, dass Google bei diesem neuen Spiel bereits die besten Positionen besetzt. Um das ganze Thema erst einmal grob einzuordnen: Laut den gestern besprochenen Zahlen des eMarketer werden in den USA derzeit etwa 0,9% des gesamten Werbekuchens im mobilen Bereich ausgegeben. Laut IDC kann der mobile Werbemarkt in den USA in diesem Jahr insgesamt mit voraussichtlich 2,1 Milliarden Dollar beziffert werden - das könnte sich grob mit dieser Schätzung decken.
Von den 2,1 Milliarden Dollar wiederum werden 1,5 Milliarden Dollar für Werbung ausgegeben, die im Umfeld der Suche erscheint. Diesen Löwenanteil der Mobilfunkwerbung hat sich Google mit 91% Anteil schon fast vollständig einverleibt. Bleiben (von IDC geschätzte) 630 Mio. Dollar für die sonstige mobile Werbung. Auch hier führt Google das Feld an, allerdings mit einem maßvollen Anteil von 25%. Es folgt der unabhängige Vermarkter Millennial Media mit 17%. Apples iAd Service für mobile Werbung ist mit 15% die Nummer 3 auf dieser Liste.
Bezogen auf die gesamte Mobilfunkwerbung bleiben Apple damit 4,5%, Google dagegen sackt 79% der Werbe-Dollar ein. Eine Situation, die für Apple nicht akzeptabel ist und das Unternehmen zu ungewohnten Mitteln greifen lässt, wie das Wall Street Journal lästert: Man lässt sich ausnahmsweise auf Kompromisse ein.
Das betrifft etwa die Etats, die Apple bereit ist, von Werbekunden zu akzeptieren. Im vergangenen Jahr bestand Apple noch auf einem Mindest-Etat von 1 Million Dollar, doch diese hohe Marke war schnell gefallen. Schon im Februar 2011 wurde die Latte erstmals niedriger gelegt und inzwischen soll die Mindestforderung bereist auf 400.000 Dollar gesunken sein. Das scheint immer noch viel, doch Werbung bedeutet bei Apple auch die Mitwirkung beim kreativen Prozess und da muss sich der Einsatz dann schon lohnen.
Obwohl es von vielen Kunden gerade bei Googles Buchungssystem als Vorteil angesehen wird, dass der Vermarkter kein großes Interesse an der Ausgestaltung hat - zumindest, solange die Regeln des Unternehmens eingehalten werden.Das aber nur am Rande.
Nicht nur beim Auftragsvolumen macht Apple Abstriche. Auch die Kosten für die "Taps" (Klicks auf die Anzeige) der Anwender können durch Absprachen gedeckelt werden, denn sonst besteht bei Kosten von 2 Dollar pro Tap die Gefahr, dass die Kosten schnell aus dem Ruder laufen. Die Kosten pro 1.000 Einblendungen sollen laut dem Finanzblatt bei Apple etwa bei 10 Dollar liegen. Bei Google dagegen variieren die Tausenderpreise auch im mobilen Bereich sehr stark. Und bei den Werbungen auf Apps, die von anderen Anbietern beigesteuert werden, liegen die Preise in einem weiten Feld zwischen 4 Dollar und 12 Dollar pro 1.000 Einblendungen.
Diese Zahlen sind zwar für Apple was die Einnahmensituation angeht nur von untergeordneter Bedeutung. Die hohen Gewinne produziert das Unternehmen durch den Verkauf seiner Coolware. Doch die App-Entwickler, die sich für ihre kostenlosen Apps im iTunes Store Werbeeinnahmen versprechen, scheinen von den bisherigen Ergebissen enttäuscht. Apple liefert einfach zu wenig Volumen, weil das Unternehmen mit iAds noch zu wenige Kunden anlockt.
Hier wird sich schon bald etwas tun müssen, denn das Hohe Lied von Microsoft-Chef Steve Ballmer auf die so dringend gebrauchten "Developers" (falls jemand nicht genug davon bekommt: Video) ist auch für die App-Entwicklung bei Apple von Bedeutung.
Wobei man an dieser Stelle zusammenfassen feststellen könnte, dass man bei Apple im Zusammenhang mit der mobilen Werbung bisher von keinem besonders guten Start sprechen kann. Doch ein schlechter Start ist besser als gar keiner: Während sogar Facebook inzwischen einen Einstieg im mobilen Werbemarkt plant, bleibt Microsoft in diesem Bereich absolut außen vor. Sowohl als Software-Entwickler als auch als Suchmaschinen-Betreiber und als Vermarkter.
In allen genannten Bereichen ist Microsoft aktiv, aber auf dem vermutlich größten Wachstumsmarkt tritt das Unternehmen so gut wie nicht in Erscheinung. Das gibt fast mehr zu denken als Apples bemühte Versuche, erlesenes Design und Werbetröten unter einen Hut zu bringen.
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