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In einem Wellnesshotel in Südtirol vom Alltag abschalten und auftanken

 

Der oft zitierte Streisand-Effekt (Wikipedia) , wonach der Versuch eine Information zu unterdrücken das genaue Gegenteil bewirkt, ist auch im Rechtsstreit Apple gegen Samsung zu beobachten. Zumindest, wenn man so großzügig ist, das Samsung Galaxy Tab 10.1 der vielseitigen Kategorie "Information" unterzuordnen.

Tyler McGee, Samsungs Vizepräsident für Telekommunikationsgeräte in Australien, freut sich jedenfalls über die Popularität seines Gerätes. Nachdem Apple es geschafft hat, den Verkauf der Tablets in Australien vorübergehend zu verhindern, ist der Name des Produkts nach seiner Einschätzung zu einem "Household Name" geworden - einem allgemein bekannten Begriff. Und Bekanntheit erhöht die Akzeptanz beim Verbraucher, wie jeder Werbemensch zu schätzen weiß.

So kann sich Samsung in Australien dann doch noch über voraussichtlich gute Verkaufszahlen freuen, wenn das Gerät jetzt wieder in den Handel kommt. Denn die von Apple beantragte Berufung gegen die vor zwei Wochen verkündete Klageabweisung wurde ebenfalls abgewiesen. Noch führt Apple zwar weiter an den verschiedensten Orten und wegen der verschiedensten Patente und Gebrauchsmuster einen bitteren Kleinkrieg gegen die Android-Hersteller.

Doch gerade diese kleine Spitze des australischen Samsung-Manns führt zu der Frage, ob sich die noch von Steve Jobs angezettelte Auseinandersetzung vor den Gerichten weltweit wirklich lohnt.



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