Wellness Südtirol
In einem Wellnesshotel in Südtirol vom Alltag abschalten und auftanken
17. Dezember 2011
Posted in Internet News
Wie geplant, haben gestern die Anhörungen des mutmaßlichen Wikileaks-Informanten Bradley Mannings begonnen. Ein wenig spektakulärer Verhandlungsbeginn, denn es geht bei genauerer Betrachtung um eine vorläufige Verhandlung mit dem Ziel, dem Standortkommandanten des Militärdistrikts Washington eine Empfehlung zu geben, wie mit dem Fall weiter zu verfahren ist. Ob dieser dann entscheidet, den Fall vor einem vollen Kriegsgericht zu verhandeln, oder das Verfahren einzustellen, bleibt seine Entscheidung. Möglich ist jedenfalls Beides.
Von daher ging es aber gestern am ersten Tag in erster Linie um formale Fragen zum Verlauf des Untersuchungsverfahrens, zu dem die Verhandlung noch zählt. Das herausragende Ereignis der Verhandlung war es dann auch, dass Mannings Anwalt dem Untersuchungsrichter Voreingenommenheit vorwarf, weil er auch als Ankläger für das Justizministerium tätig ist. Ein Vorwurf, der nicht unbegründet ist, der aber vom Richter selbst zurückgewiesen wurde. Auch wenn der zivile Verteidiger eine erste Benachteiligung seines Mandanten darin sieht, dass alle zehn von Klägerseite genannten Zeugen vorgeladen werden, von den 48 Zeugen der Verteidigung aber nur zwei.
Die Verhandlungen gehen damit heute wie geplant weiter. Für Manning bedeutet das unter anderem, dass er seinen heutigen 24. Geburtstag im Gerichtssaal feiern muss.
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