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20. Dezember 2011
Posted in Internet News
Ein kleiner Satz von Googles Ex-Chef Eric Schmidt, zitiert in einer Feature Story der italienischen Zeitung Corriere della Sera sorgt derzeit für wilde Gerüchte. Eingepackt zwischen ein Loblied auf den verstorbenen Steve Jobs und die Prognose eines brutalen Wettbewerbs mit Apple meint Schmidt im O-Ton des Zeitungsberichts: "Noi nei prossimi sei mesi contiamo di mettere sul mercato un tablet di altissima qualità". Was man etwa so ins Deutsche übersetzen kann: "Wir rechnen damit, in den nächsten sechs Monaten ein Tablet von höchster Qualität auf den Markt zu bringen".
Ein Satz, der schon bei der Übersetzung aus dem Englischen ins Italienische gelitten haben mag, wird so zur vielzitierten Ankündigung eines Google-Produkts. Doch auch die Zeitung selbst nimmt die Aussage Schmidts für bare Münze und schreibt in der Unterüberschrift, dass in sechs Monaten mit einem Tablet der Suchmaschine zu rechnen ist. Dort heißt es aber auch, dass die Amerikaner zu Unrecht immer noch der Meinung sind, die besten Produkte zu fertigen, und dass Schmidt in Bologna die Schule besucht hat.
Es geht hier eben nicht um einen technischen Artikel, der der gezielten Ankündigung eines neuen Produktes dient. Die Zeitung beschäftigt sich vielmehr allgemein mit Google, verbreitet etwas Atmosphäre aus dem neuen New Yorker Büro der Suchmaschine und lässt auch Schmidt ein wenig menscheln. Er darf über Gott und die Welt Staments abgeben, die von der Zeitung dann auf Spur gebracht werden. Das Themenspektrum reicht dabei von der Euro-Krise bis hin zu Schmidts Jugend in einer Montessori-Schule.
Kein Wunder, dass man bei The Next Web daher vorsichtig ist, aus dem einen Satz zu "unserem Tablet" eine Produktankündigung herauszulesen. Zumal man den Satz mit Google Translate übersetzt habe, heißt es im Posting weiter.
Doch hunderte von Online-Medien sind weniger vorsichtig, wie beispielsweise eine Suche nach "Google Nexus Tablet" bei Google News zeigt. Denn schon die PC World weiß, dass es sich um ein weiteres Mitglied der Nexus-Familie handeln wird, und dass es vermutlich nicht mehr mit Honeycomb, sondern mit der neuen Version "Ice Cream Sandwich" des Android-Betriebssystems ausgeliefert wird.
Ist es nicht schier unglaublich, zu was moderne Übersetzungssysteme in der Lage sind? Obwohl die Ankündigung Schmidts schon etwas irritiert. Hat er er nicht erst vor wenigen Wochen in Südkorea zugesichert, dass die Android-Partner Googles auch nach der Motorola-Übernahme keine Benachteiligung durch Google fürchten müssen?
Was werden Asus, HTC und Samsung wohl dazu sagen, wenn nun doch ein Google-Tablet ihren neuen Produkten Konkurrenz macht?
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