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In einem offenen Brief (Pressemitteilung, PDF-Brief) an die Internet-Verwaltung ICANN macht die US-Handelsaufsicht auf Defizite bei der Einführung neuer Top Level Domains aufmerksam, die aus Sicht der Behörde vor allem den Verbraucherschutz betreffen. Insgesamt verlangt die FTC von der ICANN, hinsichtlich der Einführung neuer TLDs deutlich auf die Bremse zu treten.

Das eingeschlagene Tempo sei zu hoch, die damit verbundenen Risiken ohne weitere Tests nicht einschätzbar und die bisher vorgesehenen Schutzmaßnahmen (z.B. vor Betrug) nur unzureichend umgesetzt. Daher wäre es sinnvoll, bei der Einführung der neuen TLDs eine viel langsamere Gangart anzuschlagen. Statt der Obergrenze von jährlich 1.000 neuen Top Level Domains, die ICANN ab dem nächsten Jahr einzuführen gedenkt, wäre eine weit niedrigere Zahl angemessen. Wie hoch diese Zahl sein soll, schreiben die vier FTC-Kommissare nicht. Aber eine Verdopplung der bisher 22 TLDs wäre nach Auffassung der Kommission schon ein aggressiver Schritt.

Weitere empfohlene Maßnahmen der Behörde betreffen beispielsweise eine bessere Überprüfung der Einhaltung vertraglicher Vereinbarungen durch die bereits bestehenden gTLD-Registries ("Contractual Compliance Program") sowie eine Verbesserung der Qualität der Whois-Daten. Denn wie die FTC feststellt, werden zu viele Domain-Einträge unter falschen Namen oder über Stellvertreterdienste  vorgenommen (Proxy Registrations), bei denen die wahre Identität der Registranten im Dunkeln bleibt.

Die FTC selbst schreibt, dass diese Vorwürfe nicht neu sind, und man durchaus schon erkennen konnte, dass ICANN einige der früheren Forderungen der Behörde zumindest teilweise berücksichtigt hat. Doch was beispielsweise die schon seit 10 Jahren geforderte Reform des Whois-Systems angeht, habe die ICANN bisher nicht angemessen reagiert. Wer je versucht hat, einem illegalen Treiben via Whois auf die Spur zu kommen, wird dies sicher bestätigen.

Von daher ist verständlich, wenn die FTC noch einmal mit aller Deutlichkeit eine Reaktion der ICANN fordert und zugleich dringend empfiehlt, die geplante Erweiterung des TLD-Raums nicht zu übereilen. Die Frage ist nur, ob die vor allem auf wirtschaftliche Interessen ausgerichtete Organisation der FTC-Kritik Beachtung schenkt. Denn die Einschätzung der FTC, dass ICANN nun schon seit zehn Jahren die gegebenen Ratschläge nur höchst lückenhaft beachtet, kommt nicht von ungefähr.



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