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21. Dezember 2011
Posted in Internet News
Während der Handel an der New Yorker Börse gestern allgemein zur Zufriedenheit verlief und die Indizes wieder nach oben kletterten, fiel das Papier von Research in Motion auf ein 8-Jahres-Tief. Im Frühjahr noch mit über 70 Dollar pro Aktie gehandelt, sank der Kurs jetzt auf unter 13 Dollar.
Nach all den Schlappen der vergangenen Monaten ist das kein Wunder, doch diese Entwicklung macht eine Übernahme des Unternehmens möglich und Interessenten gab es offenbar schon einige. Reuters will beispielsweise erfahren haben, dass man bei Amazon über einen Kauf nachdachte und mit RIM-Vertretern Gespräche führte.Ob es zu einem formellen Angebot kam, ist unbekannt.
Ähnliches gilt für Gespräche, die laut Wall Street Journal von Microsoft und Nokia angestrebt wurden, die aber ebenfalls ergebnislos verliefen. Woran die Gespräche scheiterten, ist auf Grundlage dieser dürftigen Informationen kaum zu sagen. Doch es dürfte nicht nur an einer Verweigerungshaltung bei RIM liegen, wenn dem so ist.
Schwierig wird es auch sein, das stark auf den Sicherheitsaspekt ausgerichtete Kommunikationsmodell von RIM bei einem Kauf zu übernehmen. Dieses Modell war vom Markt gefragt, solange Smartphones noch eine überwiegend auf den Business-Bereich zugeschnittene Geräteklasse bildeten. Erst das iPhone schuf die Klasse der Smartphones, die man heute unter diesem Begriff zusammenfasst. Geräte die eher mit Freizeit und Konsum zu verbinden sind, als mit wunden Daumen in Folge langatmiger Sitzungen.
Dass sich mit dem rasanten Erfolg des iPhone der Markt für RIM-Geräte in arabische und asiatische Länder verschob, in denen Sicherheit bei der Kommunikation für die Anwender einen höheren Stellenwert hat, ist ebenfalls bezeichnend.
Doch für potentielle Käufer wie Amazon, Microsoft und Nokia ist diese Ausgangslage kaum von Interesse. Diese Unternehmen würden vermutlich im Fall eines Kaufs lieber mit der bisherigen Tradition brechen und RIM dabei helfen, sich neu zu erfinden. Gleichzeitig kämen sie aber nicht umhin, die bisher gewährleistete sichere Kommunikation über die RIM-Server für Bestandskunden zu tradieren und vielleicht sogar weiterzuentwicklen.
Ob RIM aber über genügend andere Vorteile beziehungsweise Aktivposten verfügt, um diese zweigleisige Entwicklungsaufgabe zu rechtfertigen?
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