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AllThingsDigital will aus nicht näher bezeichneten Quellen erfahren haben, was Google die Partnerschaft mit der Mozilla-Stiftung wert ist: Knapp unter 300 Millionen Dollar zahlt die Suchmaschine demnach jährlich in den kommenden drei Jahren, damit Google weiterhin per Voreinstellung die Suchmaschine bei Firefox bleibt.

Und hierbei handelt es sich keineswegs um einen Höchstbetrag, wie bei volumenabhängigen Werbeverträgen oft der Fall - in Abhängigkeit von bestimmten, zu erreichenden Zielen . Die Quellen haben der Autorin des Beitrags vielmehr geflüstert, dass es sich um garantierte Mindestbeträge handelt, um eine "minimum revenue guarantee" für Mozilla.

Das ist nicht nur absolut sehr viel Geld, sondern auch relativ. Zum Vergleich gibt die Autorin an, dass Google im Jahr Jahr 2010 84% der Gesamteinnahmen von 123 Millionen Dollar also rund 103 Millionen Dollar zu zahlen hatte. Angesichts eines zuletzt zwar leicht, aber stetig sinkenden Marktanteils hat die Stiftung offenbar großes Verhandlungsgeschick bewiesen, um dieses Ergebnis zu erreichen.

Erst recht, da Googles eigener Browser Chrome ein starkes Wachstum erzielt und vermutlich viele Firefox-Benutzer an sich gezogen hat. Doch die Autorin beziehungsweise ihre Quellen haben auch dafür eine nachvollziehbare Erklärung: Microsoft und Yahoo sollen an einer Partnerschaft mit der Mozilla-Stiftung interessiert gewesen sein, nachdem der Vertrag mit Google im November auslief.

Insbesondere das Interesse von Yahoo überrascht dabei, nachdem Microsoft die Suchschlitze bei Yahoo bedient und Yahoo gar keine eigene Suchmaschine mehr betreibt. Doch vermutlich macht der Vertrag zwischen Microsoft und Yahoo eine Erhöhung des Marktanteils für Yahoo dennoch interessant.

Nicht interessant genug allerdings, um 300 Millionen Dollar jährlich dafür zu zahlen. Abzuwarten bleibt jetzt, ob bei Mozilla dieser Gesldsegen zu Änderungen in der strategischen Ausrichtung führt. Die Entwicklung mobiler Firefox-Versionen schien zwischenzeitlich ein wenig ins Hintertreffen geraten, doch diese Probleme scheinen zumindest bei iOS und Android inzwischen ausgeräumt.

Pläne eines eigenen Betriebssystem mit dem Schwerpunkt auf dem Cloud Computing, "Boot to Gecko", bestehen weiterhin. Laut Roadmap ist im 1. Quartal 2012 mit einer ersten Demo zu rechnen. Die Frage ist nun, ob Google sich mit dem neuen Vertrag auch bei diesen Entwicklungen einen Freifahrschein erkauft hat. Stimmt die Höhe der angegebenen Summe, dann ist das mehr als wahrscheinlich.



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