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Die Aufregung um die von den Adblock Plus-Machern beabsichtigte White List akzeptierbarer Werbung, die vom Benutzer als "weniger ärgerlich" empfunden wird, ist schnell wieder abgeklungen. Die angekündigten Änderungen wurden inzwischen umgesetzt, betreffen vorerst aber nur wenige Websites. Viel Lärm also um nichts?

Diese Frage wird noch einige Zeit offen bleiben, denn es liegt nun an dem Entwickler, den inzwischen eingeführten Rahmen für Zwecke der Gewinnerzielung zu nutzen. Der erste Sturm der Entrüstung ist jedenfalls vorbei und es gibt keine Hinweise, dass sich die Zahl der Nutzer dieser Firefox-Erweiterung aufgrund der Neuerungen deutlich verringert hätte. Auch der Forderung nach einem "Fork" der Filter-Software zur Abspaltung eines Werbe-Blockers der "reinen Lehre" hat niemand Folge geleistet.

In der vor knapp drei Wochen veröffentlichten neuen Version des Werbe-Blockers ist nun per Voreinstellung "Einige nicht aufdringliche Werbung" zugelassen. Wobei die Liste bisher nur die Werbeträger t3n.de und netzwelt.de sowie allgemein die Textwerbung auf den bei Sedo geparkten Domains umfasst.

Die Entscheidung, diese Bevorzugung durch den Werbe-Blocker per Voreinstellung umzusetzen, ist sicherlich gezielt getroffen worden. Es wird jedenfalls angegeben, dass diese "Spezialbehandlung" durch die Änderung eines Wertes in der Browser-Konfiguration aufgehoben werden kann. Man hätte dem Anwender die Nutzung der White List also ebenso freistellen können, wie es bei den Filterlisten (Black Lists) der zu blockierenden Werbung der Fall ist.

Zugleich werden jetzt "Agreements" erwähnt, in denen die Bedingungen für eine Aufnahme auf der White List vereinbart werden. Einheitliche Vorgaben, welche Werbeformen akzeptabel sind, werden nicht gemacht. Dafür folgt auch jetzt wieder der Hinweis auf eine künftig möglicherweise kostenpflichtige Aufnahme auf der White List.

Der Rahmen, aus AdBlock Plus ein profitables Geschäft zu machen, ist damit durchaus gegeben. Sicher werden auch etliche werbefinanzierte Websites und Banner-Netzwerke ein Interesse daran haben, mit der inzwischen ebenfalls gegründeten Eyeo GmbH in geschäftliche Beziehungen zu treten, um auch die täglich 10 Millionen AdBlock Plus-Benutzer mit Werbung zu versorgen. Womit das Potential noch nicht erschöpft ist, denn AdBlock Plus zählt weitere 30 bis 35 Millionen als "aktive Nutzer" auf nicht-tägicher Basis. Da die Nutzung von Firefox-Erweiterungen auch weiterhin bevorzugt bei den eher technophilen Nutzergruppen zu finden ist, werden die für diese Zielgruppen gedachten Websites auch das größte Interesse an dieser Möglichkeit haben.



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