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02. Januar 2012
Posted in Internet News
Bei VentureBeat redet man nicht lange um den heißen Brei: Die Wikimedia Stiftung hat ihre Spendenkampagne erfolgreich beendet, die "fesselnden" Banner der Sammelaktion verschwinden endlich von den Seiten der Online-Enzyklopädie.
Eine erlösende Ankündigung, die auch vom "Executive Director" der Stiftung, Sue Gardner, in einem Posting bestätigt wird. Auch wenn sich in der deutschen Online-Realität das Verschwinden der Banner und vor allem der oft deplaziert wirkenden Fotos von Jimbo Wales noch nicht bestätigen lässt. Vielleicht werden hierzulande einfach ein paar Spenden-Überstunden geschoben.
Der Druck, den der Wikipedia-Gründer und seine Mitstreiter mit dieser letzten Kampagne aufgebaut haben, war jedenfalls wieder einmal enorm. Die Fotos von Wales und einiger anderer Wikipedianer über den Artikeln der Enzyklopädie haben eine Million Nutzer den virtuellen Geldbeutel zücken lassen, um insgesamt 20 Millionen Dollar für den Betrieb des Nachschlagewerkes zu spenden.
Damit wurde das Spendenziel von 28,3 Millionen Dollar erreicht, denn vor allem institutionelle Spender steuerten den Rest bei. Der Finanzbedarf für das Steuerjahr 2011/2012 ist dabei der bisher höchste in der Wikipedia-Geschichte und entsprechend wird im Jahresplan (PDF) davon gesprochen, dass die notwendige Spenden-Kampagne die bisher aggessivste sein wird.
Doch die Gelder werden benötigt, zumal Wikipedia vor wachsenden Problemen steht. So sorgt etwa die sinkende Zahl der Editoren für Kopfzerbrechen. Und während der Finanzbedarf steigt, scheint die Nutzung der Enzyklopädie zugleich ihren Höhepunkt überschritten zu haben. Dabei wird der hohe Finanzbedarf zum Teil diesen und ähnlichen Alterserscheinungen des Gemeinschaftswerks geschuldet.
Ein neuer "visual Editor" soll beispielsweise die Eingabe und Bearbeitung der Artikel erleichtern, denn er kommt ohne Markup-Anweisungen aus. Und in speziellen Projekten sollen Jung- beziehungsweise Neu-Autoren in Kontakt zu den alten, erfahrenen Wikipedia-Hasen treten. Auch das ein offenbar sehr sensibles Thema, sonst wären keine Projekt dieser Art notwendig.
Doch diese Probleme müssen angegangen werden, um Wikipedia auch weiterhin zu erhalten. Beziehungsweise, um die Enzyklopädie werbefrei zu halten. Denn Eines muss klar sein: Sollte es je zu einem nicht ausgleichbaren Einbruch bei der Spendenbereitschaft kommen, wird das Thema "Werbe-Finanzierung" zwangsläufig wieder auf der Agenda landen.
Um das zu vermeiden, wird man wohl doch das kleinere Übel in Gestalt der auf Wales zugeschnittenen Sammlungen bevorzugen. Wobei es schon bemerkenswert ist, dass den Verantwortlichen der Stiftung das Risiko dieser Kampagnen voll bewusst ist.
Im Jahresplan wird in gewohnter Offenheit auch über das Problem der "Jimmy-Ermüdung" ("Jimmy Fatigue") gesprochen, die man schon bei der Kampagne 2010 in Mainstream- und sozialen Medien beobachten konnte. Trotzdem hat man auch bei der letzten Kampagne wieder auf dieses Pferd gesetzt. Denn einerseits kennt man bereits die Wirkung, die Wales bei den Spendern erzielt. Und andererseits ist man bei der Suche nach Alternativen einfach noch nicht fündig geworden.
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