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Aaron Wall von SEOBook hat offenbar Google beim SEO-Schludern ertappt: Auf mehr als 400 Blog-Einträgen fand er bei einer Google-Suche den Hinweis, dass es sich um von Google bezahlte Postings handelt: "This Post is sponsored by Google".

Für die SEO-Experten ist das ein gefundenes Fressen, wo Google sich doch üblicherweise klar gegen "dünne" Inhalte ausspricht, die nur der Verbesserung des Rankings dienen. Noch dazu werden in einigen der gekauften Lobhudeleien für Googles Chrome-Browser Links verwandt, die ohne Nofollow-Attribut direkt mit Google Chrome verlinkt sind. Obwohl das genau der Definition von verbotenen, weil bezahlten Links entspricht. Googles oberster Willkür-Rechtfertigungsexperte Matt Cutts würde darin jedenfalls einen glasklaren Grund für eine Bestrafung des Blogs und vielleicht sogar des Auftraggebers erkennen.

Das sorgt sogar bei Danny Sullivan für Unmut, der sonst eher nicht als Google-Kritiker in Erscheinung tritt. Und weil das Thema wirklich ärgerlich ist, zerlegt er einige der bezahlten Postings, um damit zu demonstrieren, dass es sich auch inhaltlich um reinen Müll handelt. Der Beweis fällt ihm nicht schwer.

Auf die Frage, wie es zu den Postings kommen konnte, kann auch Sullivan trotz seiner guten Kontakte zur Suchmaschine noch keine fundierte Antwort liefern. Doch es ist wahrscheinlich, dass es sich um eine bei Unruly in Auftrag gegebene Kampagne handelt, und dass der Auftrag beinhaltete, einen nahezu beliebigen Text um ein Werbe-Video für Google Chrome zu spinnen. Bei ähnlichen Kampagnen erhalten die teilnehmenden Hausfrauen-Blogger einen Amazon-Gutschein im Wert von 40 Dollar.

Doch selbst wenn es sich um eine schludrig durchgeführte Kampagne eines externen PR-Dienstleisters handelt, so entschuldigt das Googles Verstoß gegen die eigenen Regeln nicht. SEO-Experte Wall zitiert dazu genüßlich aus dem "Reconsideration" Formular, wo Webmaster nach einem Sündenfall um gnädige Vergebung ihrer SEO-Fehltritte betteln müssen.

Dort heißt es unter anderem, dass bei Websites, die direkt vom Traffic profitieren, allgemein höhere Ansprüche an den guten Vorsatz gestellt werden, wenn sie von Google wieder gnädig aufgenommen werden wollen. Also sollte man auch bei Google selbst ähnliche strenge Maßstäbe anlegen. Ein guter Ansatz wäre es beispielsweise, die Seiten von Google Chrome mit einer Penalty zu belegen. Bei anderen Websites ist man hinsichtlich der Bestrafung schließlich auch nicht kleinlich.



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