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Freitag, 20.10.2006 |
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Der japanische Urheberverband JASRAC (Japanese Society for Rights of Authors, Composers and Publishers) wollte YouTube wohl einen Warnschuss verpassen, meint die japanische Mainichi Daily News. Denn nur so ist es zu erklären, dass sich 23 Unternehmen und Organisationen zusammengeschlossen haben, um der Google-Tochter eine satte Liste von 29.549 Filmen und Musikvideos zu präsentieren, die wegen Urheberrechtsverletzungen von dem Video-Dienst gelöscht werden müssen.
Sogar die konkurrierenden Bereiche des staatlichen und privaten Fernsehens hatten zu diesem Zweck ihre Aktivitäten koordiniert. Die strittigen Filme wurden nach Angaben der JASRAC inzwischen gelöscht. Allerdings liefert alleine die Suche nach "japanese" derzeit noch über 40.000 Treffer, wobei Stichproben zeigen, dass es sich überwiegend um TV-Produktionen handelt.
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