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Kurz notiert
Weniger klebrig

Forschungsergebnisse von AMD haben gezeigt, dass Notebook-Käufer es hassen, wenn ihre neu erworbenen Windows-Geräte mit Intel-Prozessor mit Aufklebern signalisieren, was bereits bekannt ist: Dass sie mit Windows betrieben werden und über einen Intel-Chip verfügen. Die Aufkleber sind noch dazu verhasst, weil sie mit dem widerstandsfähigsten Kleber der Weltraumforschung aufgepappt werden, der nach Entfernung des redundanten Werbeunrats seine adhäsive Wirkung an den Härchen des Besitzers unter Beweis stellt. AMD reagiert auf diese Ergebnisse und will ab nächstem Jahr nur noch Aufkleber verwenden, die sich samt Kleber leicht ablösen lassen.

 

 
Billige Nummer

Gawker.com, auch verantwortlich für das Gadget-Magazin Gizmodo, hat unter wikileakileaks.org ein Wikileaks für Wikileaks-Geheimnisse gestartet. In der Hauptsache handelt es sich um Zeitungsartikel und Gawker-Artikel über Wikileaks und Julian Assange. Unnötig zu sagen, dass der "Polizeibericht über die sexuelle Belästigung", die Assange fälschlich vorgeworfen wurde, auch wieder aufgewärmt wird. Und zwar in Form einer von Gawker gekürzten Fassung eines Berichts der britischen Daily Mail. Dieser Bericht enthält allerdings nur intime, aber keine strafrechtlich relevanten Details.

 

 

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Fahndungserfolg gg. Kinderporno-Konsumenten PDF  | Drucken |
Donnerstag, 08.02.2007

Den Beamten des österreichischen Bundeskriminalamtes ist laut einer Pressemitteilung der bisher größte Fahndungserfolg in Sachen "Kinderpornos im Internet" gelungen. Kommissar Zufall scheint bei der "Operation Flo" eine bedeutende Rolle gespielt zu haben.

Denn der Anlass zu dieser Maßnahme wurde von einer Wiener "Internetfirma" geliefert, deren Server für die Verbreitung von insgesamt 8 Videos missbraucht wurden. Nach Angaben der FAZ waren die Videos bei diesem "File Sharing-Anbieter" eingestellt worden. Die Filme seien mit einer russischen Site "verlinkt" gewesen, auf dem für den Download eines Films eine Gebühr von 69 Euro verlangt wurden.

Da das jüngste gezeigte Opfer erst 5 Jahre alt war, konnte das Wiener Unternehmen wohl unschwer erkennen, dass es sich um illegale Kinderpornos handelt und informierte sofort die Polizei. Die Beamten mussten dann nur noch auswerten, von welchen IPs die Filme geladen wurden. Keine einfache Aufgabe, denn es soll innerhalb von 24 Stunden 8.000 Zugriffe gegeben haben. Diese Zugriffe reduzierten sich dann wohl auf knapp 2.400 Tatverdächtige aus 77 Ländern, 200 bzw. 406 bzw. 466 davon aus Deutschland.

Die Informationen der Polizei lassen allerdings noch einige Fragen offen. Unbeantwortet bleibt beispielsweise, wie sich ein solches, gerade erst eingestelltes Video-Angebot so schnell in den entsprechenden Kreisen herumsprechen konnte? Welche Maßnahmen wurden ergriffen, um die "Informations-Zentralen" der Pädophilen zu ermitteln? Denn nur über solche Treffpunkte kann die Bekanntgabe erfolgt sein.

Wurden spezielle Ermittlungen gegen jene eingeleitet, die von Großbritannien aus die Filme auf die Wiener Rechner packten? Handelt es sich bei ihnen auch um die Macher der angeblich in Osteuropa erstellten Filme? Wurde der Zeitraum der Beobachtung wirklich auf 24 Stunden beschränkt und falls ja, warum? Wäre es nicht sinnvoll gewesen, den Download länger zu beobachten, um die "Ausbeute" noch zu vergrößern?

Oder sollte gar zutreffen, was die taz in ihrem Bericht andeutet: Dass der Erfolg der Maßnahme dem österreichischen Innenminister Plattner besonders gelegen kam, weil er sich zur Zeit anderen Vorwürfen im Zusammenhang mit der Anschaffung von Eurofighter-Jets ausgesetzt sieht? Dann wäre es natürlich verständlich, warum der Erfolg der Operation Flo möglichst schnell an die Öffentlichkeit gelangen sollte.

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