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Kurz notiert
Weniger klebrig

Forschungsergebnisse von AMD haben gezeigt, dass Notebook-Käufer es hassen, wenn ihre neu erworbenen Windows-Geräte mit Intel-Prozessor mit Aufklebern signalisieren, was bereits bekannt ist: Dass sie mit Windows betrieben werden und über einen Intel-Chip verfügen. Die Aufkleber sind noch dazu verhasst, weil sie mit dem widerstandsfähigsten Kleber der Weltraumforschung aufgepappt werden, der nach Entfernung des redundanten Werbeunrats seine adhäsive Wirkung an den Härchen des Besitzers unter Beweis stellt. AMD reagiert auf diese Ergebnisse und will ab nächstem Jahr nur noch Aufkleber verwenden, die sich samt Kleber leicht ablösen lassen.

 

 
Billige Nummer

Gawker.com, auch verantwortlich für das Gadget-Magazin Gizmodo, hat unter wikileakileaks.org ein Wikileaks für Wikileaks-Geheimnisse gestartet. In der Hauptsache handelt es sich um Zeitungsartikel und Gawker-Artikel über Wikileaks und Julian Assange. Unnötig zu sagen, dass der "Polizeibericht über die sexuelle Belästigung", die Assange fälschlich vorgeworfen wurde, auch wieder aufgewärmt wird. Und zwar in Form einer von Gawker gekürzten Fassung eines Berichts der britischen Daily Mail. Dieser Bericht enthält allerdings nur intime, aber keine strafrechtlich relevanten Details.

 

 

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Höheres Gebot Microsofts abgelehnt? PDF  | Drucken |
Dienstag, 24.04.2007

Die WebProNews sehen hinter der Forderung Microsofts nach einer Überprüfung des DoubleClick-Verkaufs an Google nicht nur wirtschaftliche Motive, sondern auch so etwas wie emotionale Verstimmtheit.

Denn wie der Suchmaschinen-Experten John Battelle behauptet, hat Microsoft bei den Übernahmeverhandlungen nicht nur mit Google gleichgezogen. Vielmehr war das Unternehmen sogar bereit, noch mehr als die von Google gebotenen 3,1 Milliarden Dollar auf den Tisch zu legen.

Doch die bisherigen Besitzer, die Beteiligungsgesellschaften Hellman & Friedman sowie JMI Equity entschieden sich demnach für das niedrigere, aber keineswegs niedrige Gebot Googles. Ob diese Angaben Battelles den Tatsachen entsprechen, ist allerdings nicht absolut gesichert.

Im Gespräch zwischen Battelle und Brad Smith, dem Chefberater Microsofts, wurde dieser Aspekt des Deals zwar nicht dementiert - aber Smith hat die Darstellung auch nicht bestätigt. Doch es ist nicht dass erste Mal, dass bei einem solchen Verkauf angeblich nicht nur die Höhe der Gebote entscheidend für den Zuschlag ist.

Auch beim Verkauf der Foto-Community Flickr soll AOL Gerüchten zufolge mehr geboten haben als der Interessent Yahoo, der schließlich den Zuschlag erhielt. Allerdings war bei diesem Deal auch das bisherige Management des verkauften Dienstes an den Verhandlungen beteiligt. Inwiefern das für den DoubleClick-Deal gilt, ist eine andere Frage, auch wenn die Pressemitteilung von Freitag dem 13. April das Management erwähnt.

Der Kaufpreis wird jedenfalls "cash" bezahlt und nicht etwa im Rahmen eines Aktientauschs. Dennoch ist es möglich, dass bei der Entscheidung Faktoren wie beispielsweise die Unternehmenskultur beider Unternehmen eine Rolle spielte.

Wobei man sich schon fragen muss, ob es positiv zu interpretieren ist, dass die Ähnlichkeiten zwischen DoubleClick und Google größer waren, als jene zwischen Microsoft und der in der Vergangenheit teils sehr umstrittenen Werbeschleuder.

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