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Montag, 16.07.2007 |
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Laut den neuesten Ergebnissen der Forschungsgruppe Wahlen nimmt die Internet-Nutzung in Deutschland weiter zu, auch wenn das Wachstum nur noch als schwach zu bezeichnen ist.
In der aktuellen Umfrage für das 2. Quartal 2007 wird ein Anteil von
64% der deutschen Erwachsenen angegeben, die am Arbeitsplatz, zu Hause
oder anderswo das Internet nutzen. Das entspricht einem Plus von 3%
gegenüber dem 1. Quartal. Bezüglich der Daten zur Struktur der
Anwenderschaft zeigten sich ebenfalls wenig Änderungen. Nach wie vor
kann man das Internet als Medium für jüngere Menschen mit eher hohem,
formalem Bildungsstand zu sehen.
Oder, um es anders zu
formulieren: Angesichts einer Versorgung von jetzt 64% der Bevölkerung
gibt es Wachstumspotentiale am ehesten unter:
- Erwachsenen ab 60 Jahre (zur Zeit 26%)
- Hauptschulabsolventen ohne Lehre (zur Zeit 28%)
- Hauptschulabsolventen mit Lehre (zur Zeit 47%) sowie bei
- Arbeitern (zur Zeit 49%)
Wobei auch die immer noch bestehenden Unterschiede zwischen den
Geschlechtern nicht vergessen werden soll. Denn nach wie vor wird das
Internet überwiegend von Männern genutzt, von denen 72% in der
Befragung vorgeben, "online" sein. Bei Frauen beträgt dieser Anteil
dagegen nur 56%.
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