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Kurz notiert
Weniger klebrig

Forschungsergebnisse von AMD haben gezeigt, dass Notebook-Käufer es hassen, wenn ihre neu erworbenen Windows-Geräte mit Intel-Prozessor mit Aufklebern signalisieren, was bereits bekannt ist: Dass sie mit Windows betrieben werden und über einen Intel-Chip verfügen. Die Aufkleber sind noch dazu verhasst, weil sie mit dem widerstandsfähigsten Kleber der Weltraumforschung aufgepappt werden, der nach Entfernung des redundanten Werbeunrats seine adhäsive Wirkung an den Härchen des Besitzers unter Beweis stellt. AMD reagiert auf diese Ergebnisse und will ab nächstem Jahr nur noch Aufkleber verwenden, die sich samt Kleber leicht ablösen lassen.

 

 
Billige Nummer

Gawker.com, auch verantwortlich für das Gadget-Magazin Gizmodo, hat unter wikileakileaks.org ein Wikileaks für Wikileaks-Geheimnisse gestartet. In der Hauptsache handelt es sich um Zeitungsartikel und Gawker-Artikel über Wikileaks und Julian Assange. Unnötig zu sagen, dass der "Polizeibericht über die sexuelle Belästigung", die Assange fälschlich vorgeworfen wurde, auch wieder aufgewärmt wird. Und zwar in Form einer von Gawker gekürzten Fassung eines Berichts der britischen Daily Mail. Dieser Bericht enthält allerdings nur intime, aber keine strafrechtlich relevanten Details.

 

 

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Telearbeit mit Ivan anywhere PDF  | Drucken |
Mittwoch, 05.09.2007

Eine fahrbare Aluminiumstange mit Lautsprechern und einem Touchscreen könnte die Lösung für die Probleme vieler "Telearbeiter" und ihrer Arbeitgeber sein. Eine kleine Software-Schmiede im kanadischen Waterloo hat mit einfachsten Mitteln einen Roboter entwickelt, der es einem weit entfernt lebenden Mitarbeiter gestattet, die sozialen Kontakte am Arbeitsplatz zu pflegen.

Der Mitarbeiter, Ivan Bowman, seit 1993 bei iAnywhere in Waterloo beschäftigt, musste vor fünf Jahren ins 1.350 Kilometer entfernte Halifax umziehen, weil seine Frau dort einen neuen Job gefunden hatte. Sein Chef erlaubte ihm, seine bisherigen  Aufgaben aus der Ferne wahrzunehmen.

Doch das war für beide Seiten zunächst unbefriedigend, da die Arbeiten und gerade die Ideenfindung bei den Projekten in vielen Fällen von Angesicht zu Angesicht am besten erfolgten. Um das Problem anzugehen, wurde daher zunächst eine Kamera und ein Lautsprecher montiert, um eine visuelle Verbindung zu Bowman zu ermöglichen.

Aber auch das war unbefriedigend, wenn Bowman beispielsweise Gespräche im Hintergrund hörte, aber keine Gelegenheit hatte, sich den Gesprächspartnern in der Teeküche oder anderswo anzuschließen. Also kam man auf die Idee, einen "Ivan anywhere" zu basteln. Einen zunächst auf Grundlage eines ferngesteuerten Spielzeugfahrzeugs aufgebauten Ständer, auf dem ein Touchscreen-Monitor und Lautsprecher installiert wurden.

An diesem Aufbau hat sich auch bis heute nicht sehr viel geändert, denn das Design des Gerätes ist irrelevant. Nur für den Antrieb wurde eine Lösung gefunden, die etwas weniger stark beschleunigt und Ivan erhielt noch einige Annäherungs-Sensoren, die Kollisionen mit Wänden, Türen und auch Mitarbeitern (weitgehend) verhindern.

Mit diesem Roboter kann Bowman sich nun selbst im Büro bewegen und beispielsweise seine Kollegen in ihren jeweiligen Räumen besuchen. Er steuert Ivan via Internet aus der Ferne, erhält ein Bild von Ivans "Gesichtsfeld", kann sprechen und kann zuhören. Und wie der Bericht im TheRecord nahe legt, ist Bowman für die Kollegen so gut wie anwesend.

Das aber dürfte in vielen Fällen ein ganz wichtiges Kriterium sein, wenn es um das Für und Wider eines Telearbeitsplatzes geht. Wobei es oftmals wohl nicht nur um die sozialen Kontakte geht, sondern auch um die informelle Kontrolle des fernen Mitarbeiters. Denn Ivan mag "anywhere" sein. Hauptsache ist aber, dass seine Anwesenheit am Arbeitsplatz kontrollierbar ist, wo auch immer der ist.

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