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Kurz notiert
Weniger klebrig

Forschungsergebnisse von AMD haben gezeigt, dass Notebook-Käufer es hassen, wenn ihre neu erworbenen Windows-Geräte mit Intel-Prozessor mit Aufklebern signalisieren, was bereits bekannt ist: Dass sie mit Windows betrieben werden und über einen Intel-Chip verfügen. Die Aufkleber sind noch dazu verhasst, weil sie mit dem widerstandsfähigsten Kleber der Weltraumforschung aufgepappt werden, der nach Entfernung des redundanten Werbeunrats seine adhäsive Wirkung an den Härchen des Besitzers unter Beweis stellt. AMD reagiert auf diese Ergebnisse und will ab nächstem Jahr nur noch Aufkleber verwenden, die sich samt Kleber leicht ablösen lassen.

 

 
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Gawker.com, auch verantwortlich für das Gadget-Magazin Gizmodo, hat unter wikileakileaks.org ein Wikileaks für Wikileaks-Geheimnisse gestartet. In der Hauptsache handelt es sich um Zeitungsartikel und Gawker-Artikel über Wikileaks und Julian Assange. Unnötig zu sagen, dass der "Polizeibericht über die sexuelle Belästigung", die Assange fälschlich vorgeworfen wurde, auch wieder aufgewärmt wird. Und zwar in Form einer von Gawker gekürzten Fassung eines Berichts der britischen Daily Mail. Dieser Bericht enthält allerdings nur intime, aber keine strafrechtlich relevanten Details.

 

 

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US-Geheimdienstchef will komplette Internet-Kontrolle PDF  | Drucken |
Dienstag, 15.01.2008

Mike McConnell, der Geheimdienst-Chef des US-Präsidenten, würde das Internet gerne noch weitaus stärker überwachen, als es bisher schon der Fall ist. Sein Vorhaben, das sich zur Zeit noch in der Planungsphase befindet, würde alle bisher bekannt gewordenen Überwachungsmaßnahmen in den Schatten stellen, meint McConnell selbst in einem Interview mit dem "New Yorker" (Print-Ausgabe).

Die ganze Debatte um die von George W. Bush vor Jahren angeordnete, aber immer noch in ihren Ausmaßen geheime Massenüberwachung von Telefon und Mail würde "wie ein Spaziergang" aussehen, wenn seine Pläne umgesetzt würden. Das klingt glaubhaft, denn wie einer seiner Mitarbeiter angibt, würde McConnells "Cyber-Security Policy" vorsehen, dass der US-Regierung jede Mail, jeder Daten-Transfer und jede Suche im Web für Nachforschungen offen stehen würde.

Ein Fundus, der ohne Data Mining-Technologien kaum sinnvoll zu verwerten wäre. Doch diese Technologien befinden sich ohnehin bereits im Einsatz. Und wie der frühere AT&T-Manager bezeugt, werden sowieso schon die Daten-Ströme des Internet in den USA komplett angezapft. Aber natürlich ist es auch McConnell klar, dass solche Pläne der Öffentlichkeit nur schwer zu vermitteln sind, denn nicht jeder will sich seiner Meinung anschließen, dass höhere Sicherheit mit weiteren Verzichten und Einbußen in Sachen "Datenschutz" einhergehen muss.

Er glaubt daher, dass es noch viele politische Debatten geben wird, bis sich seine Wunschträume umsetzen lassen. Doch "meine Prognose ist es, dass wir damit herum machen werden, bis etwas Entsetzliches passiert”. Und damit meint er vermutlich nicht eine Wiederholung der Terror-Angriffe des Jahres 2001. Denn wie er dem US-Präsidenten schon im vergangenen Jahr erklärt haben soll, wäre der Schaden des 11. September 2001 " auf die US-Wirtschaft um Größenordnungen stärker gewesen", hätten die Attentäter mit einem Cyber-Angriff auf nur eine einzige US-Bank Erfolg gehabt.

 

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