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Kurz notiert
Weniger klebrig

Forschungsergebnisse von AMD haben gezeigt, dass Notebook-Käufer es hassen, wenn ihre neu erworbenen Windows-Geräte mit Intel-Prozessor mit Aufklebern signalisieren, was bereits bekannt ist: Dass sie mit Windows betrieben werden und über einen Intel-Chip verfügen. Die Aufkleber sind noch dazu verhasst, weil sie mit dem widerstandsfähigsten Kleber der Weltraumforschung aufgepappt werden, der nach Entfernung des redundanten Werbeunrats seine adhäsive Wirkung an den Härchen des Besitzers unter Beweis stellt. AMD reagiert auf diese Ergebnisse und will ab nächstem Jahr nur noch Aufkleber verwenden, die sich samt Kleber leicht ablösen lassen.

 

 
Billige Nummer

Gawker.com, auch verantwortlich für das Gadget-Magazin Gizmodo, hat unter wikileakileaks.org ein Wikileaks für Wikileaks-Geheimnisse gestartet. In der Hauptsache handelt es sich um Zeitungsartikel und Gawker-Artikel über Wikileaks und Julian Assange. Unnötig zu sagen, dass der "Polizeibericht über die sexuelle Belästigung", die Assange fälschlich vorgeworfen wurde, auch wieder aufgewärmt wird. Und zwar in Form einer von Gawker gekürzten Fassung eines Berichts der britischen Daily Mail. Dieser Bericht enthält allerdings nur intime, aber keine strafrechtlich relevanten Details.

 

 

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Social-Nepp PDF  | Drucken |
Montag, 31.03.2008

Seit einigen Tagen pflanzt sich eine bereits bekannte Spam-Masche jetzt auch noch telefonisch fort. Eine Stimme vom Tonband erklärt dem unaufgefordert Angerufenen mit sonorer Stimme, dass neue Post im Konto bei Nachbarschaftspost.com eingetrudelt ist. Befolgt man die Anweisungen, willigt man ganz nebenbei in ein kostenpflichtiges Abo ein und macht sich zum Freiwild für weiteren Werbe-Spam.

Besucht man die angegebene Adresse nachbarschaftspost.com, so findet man sich auf einer Oberfläche wieder, die sich nicht an den wiederkehrenden Besucher wendet, sondern an den erstmals Geleimten. "Rufen Sie jetzt Ihre Nachricht ab, um zu erfahren, wer sich für Sie interessiert" heißt es dort unter anderem auffordernd. Und auch die Eingabe des telefonisch übermittelten dreistelligen Codes erfolgt an prominenter Stelle.

Zusätzlich wird man aber aufgefordert, erst die eigene Telefonnummer anzugeben sowie den vollen Namen und auch die Mail-Adresse. Der freundliche Ton der Ansprache verliert sich ganz, wenn man das weiß auf orange geschriebene Kleingedruckte liest, das im Footer der Startseite unter "Werbeeinverständnis" verlinkt wird. Demnach willigt man nämlich in die Nutzung der angegebenen Daten für weitere Werbe-Mails, -Anrufe und -SMS ein.

Besonders kundenfreundlich: "Diese Einwilligung kann ich jederzeit mit Wirkung für die Zukunft schriftlich per Brief widerrufen". Doch wen soll man anschreiben? Denn die in diesem Text genannte "netsolution FZE" hat ihren Sitz (angeblich) in Dubai, wobei lediglich eine Postfachadresse angegeben wird. Ein separat genanntes "Servicecenter Europe" soll in der Schweiz zu finden sein. Gleiches kann man von einer Telefonnummer nicht behaupten. Nur für Fax-Anschreiben wird eine internationale 01805er-Nummer angegeben.

Diese Nummer dürfte in den kommenden Wochen noch reichlich strapaziert werden, denn wer sich neugierig auf die angebliche Post vom Nachbarn bei nachbarschaftspost.com eingeloggt hat, hat sich laut AGB des Dienstes bereit erklärt, einen kostenpflichtigen Dienst zu nutzen. Und das sind bei der Vertragsdauer von 2 Jahren (mit automatischer Verlängerung) und 9 Euro Monatsgebühr immerhin 216 Euro.

Das heißt, der Anbieter zeigt sich großzügig und gestattet den Zugang "bereits im Rahmen des gesetzlichen 14-tägigen Widerrufsrechts". Danach wird dem Nutzer in "bestimmten Fällen" eine Verlängerung des Testzeitraums zugestanden. Dies zu akzeptieren, dürfte allerdings weitere Probleme mit sich bringen, denn dann "geht die Testphase automatisch in den Vertrag über". Außer, er kündigt während des so verlängerten Testzeitraums - nach den Regeln des Anbieters.

Für einen Anwalt wäre es wohl ein Leichtes, dieses auf einer gezielten Täuschung ("Sie haben Post von einem Nachbarn") aufbauende und mit einem unerwünschten Werbeanruf eingeleitete Vertragswerk aufzudröseln. Doch solche Nepp-Angebote basieren darauf, dass viele Verbraucher sich dem Juristenlatein der AGB beugen und lieber zahlen. Zumal es dem arglosen Opfer nicht unwahrscheinlich erscheinen muss, am Ende auch noch auf den Anwaltskosten sitzen zu bleiben.

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Please input the anti-spam code that you can read in the image.
pete von anni   |01.01.70 01:00:00
kommentar ist große klasse und zutreffend. kann nur raten, unbedingt VORHER die
absichtlicht undeutlichen agb´s zu lesen. da kann und muss man/frau die
hinterhältigen kostenfalle bei normaler aufmerksamkeit ERKENNEN.
Claudia Kees  - Glück gehabt   |01.01.70 01:00:00
Gerade hat das Telefon geklingelt und die Stimme bat mich
www.nachbachschaftspost.com u.s.w. Ich saß gerade am Laptop und hab
versehentlich nachbarschaftspost.net statt .com eingegeben und bin bei euch
gelandet. MEIN GLÜCK! So war ich gleich informiert und bin nicht in diese Falle
getappt. Danke, dass es diese Seite gibt.
Hadi  - herr   |01.01.70 01:00:00
Ja Toll ich hänge da auch drin ,bekam eine mail mit Nachbar hat...gehe auf die
seite will code eingeben bekomme antwort ich wäre schon da gewesen und ende
-das ganze als spam gekennzeichnet und aus dem Sinn !18 Tg später Rechnung
über 54 Euro usw.versuche widerspruch zu faxen ging nicht genau wie mailen.
Werde auf keine mails reagieren und lasse mal alles auf mich zukommmen.
ABZURATEN MÜSSTE RECHTLICH VERFOLGT WERDEN
Olaf   |01.01.70 01:00:00
Hallo, hat zwar nichts mit der Nachbarschaftspost zu tun, aber seit heute,
29.04.08 kommen jetzt mails von verschiedenen Absendern (aber alle von info at
jetzt-mitmachen.com). Da hat man fast schon eine Urlaubsreise gewonnen...und ist
dann 59 Euronen für ein schwachsinniges Gewinnspiel los. Die Links in den mails
(ich hab zwei) führen auf jeweils ganz unterschiedliche Webseiten. Was passiert
eigentlich, wenn man sich da überall einträgt um die Nepper zu ärgern? Spaß
daran hätte ich ja schon...
Wolfgang  - @ Olaf   |01.01.70 01:00:00
das halte ich für keine gute Idee. Im Streitfall muss womöglich ein Gericht
entscheiden. Und das könnte die Sache so interpretieren, dass Du willentlich in
einen Vertrag eingewilligt hast. Der Einwand, man habe Dich getäuscht zieht in
dem Fall nicht.
yachja  - /   |01.01.70 01:00:00
hallo wie gehtz komm wieder okay
Klünder  - Frau   |01.01.70 01:00:00
auch ich bin darauf reingefallen, werde aber nicht zahlen, da ein genauer
Hinweis auf die Kosten fehlten. Ich habe ein Fromschreibern der
Verbraucherzentrale per Einschreiben mit Rückantwort an des Service Center
geschickt und der Rechnung widersprochen.
Mehr werde ich nicht machen und schon
gar nicht zahlen.
Eine Mahnung nach 7 Tagen mit Androhung eines Nahnbescheides
habe ich erhalten, mal sehen wann der Mahnbescheid kommt.
Falls je ein
Mahnbescheid kommt, widerspreche ich.
Karin.
Bärbel  - Nachbarschaftspost.com   |01.01.70 01:00:00
ich hab emitte april auch einen solchen anruf von nachbarschaftspost.com
bekommen, in dem mir mitgeteilt wurde, dass ein freund von mir eine nachricht
auf eben dieser internetseite hinterlassen hätte und ich sie mit einem code
abrufen könnte. ich habe mich natürlich eingeloggt ohne auf die agbs zu achten
(im zeitalter von studivz und wer-kennt-wen denkt man sich ja nichts böses) und
es war natürlich leine nachricht eines freundes vorhanden. stattdessen hab ich
zwei wochen später eine mail bekomm
Bärbel   |01.01.70 01:00:00
bekommen (die allerdings bei mir imspam gelandet ist und ich sie nur durch
zufall gelesen habe), dass ich doch bitte 54 euro zahlen soll. dies ha ich
natürlich nicht gemacht, zumal ich dachte, dass nichts mehr kommen würde, da
ich auf nachbarschaftspost.com nicht meine korrekten angaben gemacht habe. zwei
wochen darauf kam wieder eine mail, ebenfalls im spam, in der mir gedroht wurde,
mich durch einen detektiv ausfindig machen zu lassen und mir das
inkassounternehmen auf den hals zu hetzen,
Bärbel   |01.01.70 01:00:00
falls ich nicht endlich zahlen würde. auch dann habe ich natürlich nicht
gezahlt. und heute kam ein BRIEF!!! von nachbarschaftspost.com an, ebenfalls
eine mahnung und die info, dass ich sie betrogen hätte, weil ich falsche
angaben gemacht habe. so langsam bekomme ich also wirklich angst, da sie jetzt
auch meine adresse haben. kann mir jemand helfen und sagen, was ich genau tun
soll? soll ich mich bei denen melden? zur polizei gehen? oder gar nichts machen.
aber meine paranoia steigt!!!!!
Defender   |01.01.70 01:00:00
Hallo Bärbel, auch ich habe diese Mahnung erhalten. Um Gottes Willen nicht
zahlen!!! Falsche Angabe habe ich (und du bestimmt auch) nie gemacht. Wer nicht
nach der Adresse fragt, bekommt sie schliesslich auch nicht. Es ist wirklich
nur ein plumper Einschüchterungsversuch!!
Bärbel   |01.01.70 01:00:00
das war ironie, oder? bzgl. der falschen angaben. ich weiß immer noch nicht,
was ich tun soll. bin total verunsichert. einerseits denke ich auch, dass ich
einfach nicht reagieren sollte, aber viele schicken diesen musterbrief von der
verbraucherzentrale dort hin. wobei der wohl oft nicht ankommt (per mail oder
fax) oder man ja zumindest keine bestätigung hat, dass der angekommen ist. ich
hab einfach schiss. bin studentin und eh schon ein armer schlucker. will weder
die kohle zahlen, aber noch
Bärbel   |01.01.70 01:00:00
vor gericht landen. kann mir doch niemals nen anwalt leisten. oder was ist, wenn
doch das inkassounternehmen vor meiner tür steht?
werde, glaub ich mal der
polizei ne mail schreiben und die fragen, wie an reagieren soll. mittlerweile
müßte denen der verein ja auch bekannt sein
mausi   |01.01.70 01:00:00
hallo bärbel, mir ging es ganz genauso wie dir! im april der anruf...ich dort
nachgesehen, dachte, wieder so ein quatsch, locken neue user au ihre
plattform...! gestern kam die mahnung per post...ohne rechnung vorher, da ich
meine email geändert hatte, nachdem plötlich lauter spam kam. Ich war erstmal
total von der rolle, hab mir gedanken gemacht, soll ich lieber zahlen? die sind
ja im recht... ich habe die agbs nicht beachtet...! Mein mann hat dann gesagt,
erkundige dich erstmal über die firma.
mausi   |01.01.70 01:00:00
...rma! habe "nachbarschaftspost" gegoogled und weiß nun, dass ich
keine angst haben muss...so viele presseberichte und forenbeiträge gibt es
dazu...auch zu dem inkassobüro, dass dann die gelder eintreiben will...ist
schon bei der polizei und staatsanwaltschaft bekannt. also einfach ignorieren!
ich weiß, dass ist schwer,wenn man ein ehrlicher und vorsichtiger mensch ist.
Schau mal hier rein >www.nachbarschaftspost.net> da finden geschädigte hilfe lg
mausi
mausi   |01.01.70 01:00:00
Schau mal hier rein:

http://de.youtube.com/watch?v=1fNyMnRdMek
&feature=PlayList&p=879C6ACF7AFB6090&i ndex=0

da wird es dir noch
mal erklärt.
mausi   |01.01.70 01:00:00
und hier...

http://de.youtube.com/watch?v=AO0_94tRl
WI&feature=related


Also keine Angst mehr haben!!!
lg mausi
mausi   |01.01.70 01:00:00
noch was:

http://de.youtube.com/watch?v=a-w2Ut8KvZk& amp;NR=1
Bärbel   |01.01.70 01:00:00
danke für die links, aber die funktioneiern nicht. sind das die beiträge von
diesem katzenjens? die hab ich schon gesehen.
du machst also gar nichts? auch
nicht den musterbrief von der verbraucherzentrale faxen oder mailen?
mausi   |01.01.70 01:00:00
schade, nein es waren auch welche von fernsehsendungen über nachbarschaftspost.
wenn du reagierst, merken die doch, dass du es ernst nimmst und schießen gleich
noch eins drauf. die gehen nicht bis über das deutsche gericht, denn dann
müssten die sich offenlegen, und bei den vielen strafanzeigen die schon laufen,
würden sie doch ins offene messer rennen.
Das sind nicht meine worte, sondern
von öffentlicher stelle. Ausserdem haben schon andere versucht, nach dubai zu
faxen, leider vergebens.
Jenny   |01.01.70 01:00:00
Ich weiß auch nichtn ob ich den Musterbrief von der Verbraucherzentrale faxen
oder schicken soll. Und wohin? Habe eine Mahnung bekommen, davor aber keine
Rechnung. Und auf der Mahnung steht auf der Rückseite unten:
Connection
Enterprise Ltd.
Suite 205, Main St., Road Town, Tortola. Das sind die Britische
Jungfern-
inseln, aber die Fax-Nr. ist 0042 3697421240, Vorwahl für
Slowakei!!
Bärbel   |01.01.70 01:00:00
hallo jenny,
ich hab gheute auch versucht den musterbrief zu faxen, ging
natürlich nicht. wie auch, wenn die firma nicht exestiert??
ich hab ihn dann,
mit unterschrift eingescannt und an invoice@nachbarschaftspost.com
gemailt.
aber selbst dann wirst du von denen eine mahnung bekommen oder die
aufforderung anzeige gegen unbekannt zu machen. alle sagen, dass du dich
zurücklehnen kannst, wenn du den musterbrief abgeschickt hast. ich reagiere auf
jeden fall auf gar nichts mehr. max zeig ich sie an
sweety   |01.01.70 01:00:00
hallo leute,
ich habe von der Nachbarschaftspost einen brief mit der rechnung
bekommen und habe vor den musterbrief von der verbraucherzentrale an die zu
schicken. Das ding ist aber, dass die meinen nachnamen falsch geschrieben haben.
Ich weiß jetzt nicht, ob ich den wiederspruch auch mit dem falschen namen
schicken soll, damit die meinen richtigen nicht rausfinden oder doch mit dem
richtigen namen, damit es für mich sicherer und rechtskreftiger ist.
Was mein
ihr dazu? Was würdet ihr machen?
Andreas   |01.01.70 01:00:00
Hallo allsamt, ich bin auch betroffen, habe das Musterschreiben per Mail
geschickt und mitgeteilt dass ich auf weiteren Schriftverkehr nicht mehr
Antworte. Es wird niemals zu einem Mahnbescheid kommen da die dann gleich wegen
Betrug festgesetzt werden würden. Außerdem lt. Prozesskostenverordnung /
Streitwert 90 Euro plus Anwaltsgebühren und Auslagen wären das gerade mal
158,30 Euro. Absolut Lachhaft !! Ego...die können mich mal. Liebe Grüße und
bleibt locker Andy
Andreas   |01.01.70 01:00:00
Ach noch etwas...sollte ich ein Anwaltliches Schreiben bekommen, werde ich um
eine Ladungsfähige Adresse bitten, da ich im gegenzug sofort Strafanzeige
stellen werde. Inkasso Firmen = setze meinen kleinen Sohn mit Schreibmaschine
auf den Dachboden....und entwerfe einen super eindrucksvollen Briefkopf ... will
damit sagen da kann nix, absolut nix passieren. Achtet aber darauf, sollte
wirklich ein Mahnbescheid auftauchen...er muss von einem GERICHT stammen !!!
Alles andere ist Schwachsinn.
Stefan   |01.01.70 01:00:00
Den Nachbarschaftspostmännern scheint das Geld knapp zu werden. Gestern trudelt
nach langer Zeit mal wieder bei mir ein Brief ein von der Deutschen
Inkassozentrale oder so mit der Aufforderung, einen moderaten zweistelligen
Eurobetrag zu zahlen. Grund: Mein Vertrag mit nachbarschaftspost.com. Gedruckt
auf besonders schäbigen Umweltschutzpapier, das soll wohl amtlich wirken. Man
könnte schon die Nerven verlieren und überweisen, aber Vorsicht: Dadurch
würdest Du bestätigen, dass ein Vertragsverhältnis besteht - weiteren
Forderungen wäre dann Tür und Tor geöffnet.

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