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Kostenloser Zugang?

Mignon L. Clyburn, eine der fünf "Commissioner" der US-Rundfunkaufsicht FCC hat während einer Rede (PDF-Dokument) Pläne der Behörde erwähnt, einen Teil des Funk-Spektrums für eine Art Sozial-WiFi zu benutzen: Drahtloser Breitbandzugang, der entweder kostenlos sein wird oder zu sehr geringen Kosten verfügbar ist. Zu hohe Erwartungen sollte man an diese Aussage aber nicht richten, denn die FCC wäre nur in der Lage, die technischen bzw. rechtlichen Voraussetzungen für ein solches Angebot zu schaffen. Für die Finanzierung müssten andere aufkommen.

 

 
Jubiläum der geplatzten Träume

Heute vor 10 Jahren wurde von der NASDAQ ein Allzeit-Hoch erreicht und danach ging der Trend der Aktien für Jahre nur noch nach unten - die Börsen-Blase war geplatzt. Das Blog der NetworkWorld schwelgt ein wenig in Erinnerungen und liefert die Top 10 der Dot Com-Flops. Doch die wirklich großen Flops dieser Zeit (z.B. AOL übernimmt Time Warner) bleiben außen vor. 

 

 

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Neues TLD-Land in Sicht PDF  | Drucken |
Dienstag, 24.06.2008

Am Donnerstag will der ICANN-Vorstand in Paris eine Grundsatzentscheidung über die Frage treffen, ob künftig Top Level Domains an große Firmen, andere Organisationen oder auch Gebietskörperschaften vergeben werden können. Wie von Seiten der ICANN betont wird, handelt es sich dabei nur um eine Richtungsentscheidung, der dann eine ausführliche Diskussion und juristische Ausformulierung des Vorhabens folgen muss.

Doch der CEO des kalifornischen Unternehmens, Paul Twomey, kann nicht verbergen, dass zumindest er diese Entwicklung begrüßen würde. Er spricht von neuem Grundbesitz im Internet. Und er muss gar nicht weiter erklären, dass der Verkauf dieser Terra Nova seiner stets geldhungrigen Organisation eine neue, lukrative Einnahmequelle bescheren würde.

Denn wer .ebay, .intel oder .berlin besitzen will, soll nach Twomeys Vorstellungen 50.000 Dollar für die Registration zahlen müssen. Und da alle anderen generischen Top Level Domains beziehungsweise deren Registries Jahresbeiträge abführen müssen, wird man wohl auch bei diesen Bezahl-TLDs mit ähnlichen Forderungen rechnen können.

Dabei ist es im Rückblick schon erstaunlich, wie lange ICANN brauchte, um auf diese Idee zu kommen. Denn Ende der 90er, als der Vertrag der US-Regierung mit dem damaligen Monopolisten Network Solutions auslief und sich die Provider weltweit organisierten, um endlich die Domain-Organisation zu liberalisieren, setzte sich die von Bill Clinton eingesetzte ICANN entschieden gegen solche Pläne zur Wehr. Man wollte verhindern, dass die Sicherheit und Stabilität des Internet dadurch gefährdet wird.

So aber wurde der "Grundbesitz" der Domains jahrelang künstlich verknappt, was heute dazu führt, dass der gesamte Adressbereich weltweit von nach wie vor von wenigen TLDs - vor allem .com - dominiert wird sowie von den jeweiligen nationalen TLDs. Die meisten der inzwischen mit viel Hokuspokus und nach Millionen von Flug-Meilen eingeführten TLDs fristen dagegen ein trauriges Dasein am Rande der Bedeutungslosigkeit.

In dieser Situation nun die Einführung von Kauf-TLDs für multinationale Unternehmen und andere zahlungskräftige Domain-Fetischisten vorzuschlagen, mag Außenstehende überraschen. Doch langjährige Beobachter werden wissen, dass bei ICANN alles möglich ist, solange es Geld in die Kassen der Nonprofit-Organisation spült (um die vielen juristischen Berater zu bezahlen) und solange die direkte Kontrolle der Organisation durch die US-Regierung nicht in irgend einer Form gefährdet wird.


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Kuli  - Die Idee gibt's schon län   |01.01.70 01:00:00
Die Idee, Top Level Domains auch für internationale
\\\"multiorganizations\\& #92;" zu öffnen, ist
nicht neu. Im RFC920 vom Oktober 1984 zum Beispiel wird vorgeschlagen, neben den
generischen TLDs (zu denen noch nicht .net gehörte) und den Country Code
Domains noch folgende einzuführen:
\\\"A multiorganization
may be a top level domain if it is large, and is composed of other
organizations...\\\"

Das trifft zwar auf Ebay & Co.
nicht zu, aber diese Sichtweise ist ja immer relativ.
Wolfgang  - klar, aber   |01.01.70 01:00:00
dass die Idee nicht neu ist, will niemand bestreiten. Problem ist nur, dass
diese Idee jetzt aufgewaermt wird. Und zwar nicht nur bzgl. grosser Unternehmen.
Zu CORE-Zeiten waere es sinnvoll und moeglich gewesen, die TLDs vielfaeltig
auszugestalten. Das haette den Domain-Handel extrem entspannt. Heute scheint es
dagegen schwer, TLDs als Ersatz fuer xy.com einzufuehren. Wie soll das laufen?
Wild-Card Eintraege unter der TLD? Oder doch update.microsoft? Was wird aus
.enron?
ACHME T  - LAND   |01.01.70 01:00:00
FXDVFTV

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