|
||||
| "Kleine Welt" bestätigt | | Drucken | |
| Montag, 04.08.2008 | ||||||||
|
Microsoft-Wissenschaftler wollen erneut einen Beweis dafür erbracht haben, wie klein die Welt doch ist. Für die Studie wurden 30 Milliarden Instant Messages analysiert, die 180 Millionen Menschen weltweit verschickt hatten. Laut den Ergebnissen der neuen Studie sind all diese Internet-Nutzer über durchschnittlich 6,6 andere Personen miteinander bekannt. Ganz überraschend kommt dieses Ergebnis nicht, denn zuletzt im Jahr 2003 wurde mit Unterstützung von über 24.000 Freiwilligen gezeigt, dass bei den zustande gekommenen Ketten zwischen Absender und Ziel durchschnittlich vier Personen beteiligt waren. Da sich aber nicht in jedem Fall eine Kettenbildung einstellte, schätzten die Forscher damals den wahren Durchschnittswert auf schätzungsweise fünf bis sieben Stationen. Und wie im Wikipedia-Artikel richtig angemerkt wird, findet man heute bei sozialen Netzwerken wie beispielsweise Xing oder StudiVZ Verbindungsketten zwischen beliebigen Mitgliedern, die "selten mehr als fünf Glieder" umfassen. Das - in der Praxis eher bedeutungslose - Ergebnis der Microsoft-Forschung kann also kaum mehr verblüffen. Etwas erstaunlicher scheint da schon, wie diese Studie eigentlich zustande kommen kann. Denn immerhin scheinen für diese Studie massenhaft Verbindungsdaten individueller Anwender gespeichert worden zu sein. Hätte eine staatliche Stelle in Europa dieses Datenmaterial von Microsoft verlangt oder gar auf Vorrat gespeichert, wäre die Kritik vermutlich lautstark gewesen. Was theoretisch eine gewaltige Auswirkung haben könnte, wo doch laut dieser Studie etwa 78% aller betroffenen und erzürnten Online-Nutzer maximal sieben Stufen voneinander entfernt sind.
Links:
Powered by !JoomlaComment 3.26
3.26 Copyright (C) 2008 Compojoom.com / Copyright (C) 2007 Alain Georgette / Copyright (C) 2006 Frantisek Hliva. All rights reserved." |
||||||||
| < neuere Beiträge | ältere Beiträge > |
|---|


