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Kurz notiert
Weniger klebrig

Forschungsergebnisse von AMD haben gezeigt, dass Notebook-Käufer es hassen, wenn ihre neu erworbenen Windows-Geräte mit Intel-Prozessor mit Aufklebern signalisieren, was bereits bekannt ist: Dass sie mit Windows betrieben werden und über einen Intel-Chip verfügen. Die Aufkleber sind noch dazu verhasst, weil sie mit dem widerstandsfähigsten Kleber der Weltraumforschung aufgepappt werden, der nach Entfernung des redundanten Werbeunrats seine adhäsive Wirkung an den Härchen des Besitzers unter Beweis stellt. AMD reagiert auf diese Ergebnisse und will ab nächstem Jahr nur noch Aufkleber verwenden, die sich samt Kleber leicht ablösen lassen.

 

 
Billige Nummer

Gawker.com, auch verantwortlich für das Gadget-Magazin Gizmodo, hat unter wikileakileaks.org ein Wikileaks für Wikileaks-Geheimnisse gestartet. In der Hauptsache handelt es sich um Zeitungsartikel und Gawker-Artikel über Wikileaks und Julian Assange. Unnötig zu sagen, dass der "Polizeibericht über die sexuelle Belästigung", die Assange fälschlich vorgeworfen wurde, auch wieder aufgewärmt wird. Und zwar in Form einer von Gawker gekürzten Fassung eines Berichts der britischen Daily Mail. Dieser Bericht enthält allerdings nur intime, aber keine strafrechtlich relevanten Details.

 

 

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Endlich neue AOL-Pläne? PDF  | Drucken |
Montag, 04.08.2008

Das Wall Street Journal hört wieder mal die Flöhe husten - oder lässt sich durch anonyme Informanten zum Sprachrohr für die interessierten Börsianer machen. Laut einer Mini-Meldung des Finanzblatts wird Time Warner voraussichtlich morgen bekannt geben, ob ein Verkauf von AOL als Ganzes oder in Teilen geplant ist.

Hintergrund der Meldung soll es sein, dass Time Warner die Trennung zwischen Einwahlgeschäft und werbefinanziertem Web-Geschäft erfolgreich abgeschlossen hat. Schon seit Monaten habe es Überlegungen über einen möglichen Verkauf gegeben, oder auch über die partnerschaftliche Zusammenlegung einzelner Bereiche des Onlinedienstes mit anderen Unternehmen. Doch immer seien die Gespräche erfolglos verlaufen, weil es keine Einigung über die Aufteilung von Einnahmen und Verbindlichkeiten zwischen beiden Bereichen gegeben habe.

Diese Erklärung ist allerdings wenig plausibel. Wenn es Probleme dieser Art gegeben hätte, dann wären sie vermutlich leicht aus der Welt zu schaffen gewesen. Über den Preis ist schließlich Vieles machbar. Frühere Darstellungen lassen dagegen vielmehr annehmen, dass Time Warner einerseits zwar kein Interesse an Betrieb und Weiterentwicklung des Online-Dienstes hatte, aber zugleich übertriebene Vorstellungen bezüglich des Preises an die potentielle Kundschaft herangetragen hat.

Interessenten fanden sich in den vergangenen Jahren einige bei Time Warner ein, auch Google und Microsoft waren zeitweilig in New York zu Gast. Denn obwohl AOL heute nur noch ein Schatten seiner selbst ist, könnte der Online-Dienst noch Potential bieten. Zumindest, sofern Time Warner ernstlich zu einem Verkauf des Unternehmens bereit wäre.

Doch vielleicht spielen da weiterhin Ressentiments eine Rolle: Während der Börsenblase der 90er Jahre konnte AOL aufgrund einer extrem übertriebenen Bewertung an der Börse Time Warner schlucken - und hätte dann fast den Medienkonzern in den Abgrund gezogen.

 

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