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| Britische Regierung erklärt Phorm für legal | | Drucken | |
| Mittwoch, 17.09.2008 | ||||||||
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Die britische Regierung hat auf die Forderung von EU-Kommissarin Viviane Reding geantwortet und eine rechtliche Stellungnahme zu dem umstrittenen Werbesystem Phorm geliefert. Die Stellungnahme wird leider nicht im Volltext veröffentlicht. Doch wie es bei BBC heißt, erklärt die britische Regierung das System für rechtmäßig und verweist auf die "unvermeidliche" Zustimmung, die der Benutzer abgeben muss, ehe das System an seinem Zugang zum Einsatz kommen kann. Phorm darf also nur von den Providern genutzt werden, wenn dies mit Wissen und Zustimmung der Benutzer geschieht. Ein Zugeständnis, dass nach Meinung von Kritikern bisher nicht gegeben wurde. Bei Phorm soll der HTTP-Transfer der Provider-Kunden vom Provider abgefangen, analysiert und um um geeignete Werbeinhalte ergänzt werden. In Großbritannien zeigen sich drei der größten Zugangs-Provider an dem System interessiert. Aber nur die British Telecom hat bereits Tests mit Phorm durchgeführt, wobei die ersten Tests bereits insgeheim im Jahr 2006 stattgefunden haben sollen. Das mit Phorm vergleichbare Verfahren der US-Firma Nebuad ist zur Zeit Gegenstand einer Untersuchung und scheint auf Eis gelegt. Befürworter solcher Systeme meinen aber, dass solche Werbemaßnahmen in Zukunft unerlässlich sind, um die Refinanzierung der Provider zu gewährleisten. Allerdings ist noch unklar, wie die Content Provider auf diese Verfahren reagieren werden, sollten sie je zum Einsatz kommen. Große US-Firmen wie Yahoo, Google oder Microsoft werden vermutlich nicht damit einverstanden sein, wenn ihre Inhalte mit der Werbung anderer Parteien zugepflastert werden. Auch wenn die Anwender dazu ihr Placet geben mögen.
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