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Kurz notiert
Weniger klebrig

Forschungsergebnisse von AMD haben gezeigt, dass Notebook-Käufer es hassen, wenn ihre neu erworbenen Windows-Geräte mit Intel-Prozessor mit Aufklebern signalisieren, was bereits bekannt ist: Dass sie mit Windows betrieben werden und über einen Intel-Chip verfügen. Die Aufkleber sind noch dazu verhasst, weil sie mit dem widerstandsfähigsten Kleber der Weltraumforschung aufgepappt werden, der nach Entfernung des redundanten Werbeunrats seine adhäsive Wirkung an den Härchen des Besitzers unter Beweis stellt. AMD reagiert auf diese Ergebnisse und will ab nächstem Jahr nur noch Aufkleber verwenden, die sich samt Kleber leicht ablösen lassen.

 

 
Billige Nummer

Gawker.com, auch verantwortlich für das Gadget-Magazin Gizmodo, hat unter wikileakileaks.org ein Wikileaks für Wikileaks-Geheimnisse gestartet. In der Hauptsache handelt es sich um Zeitungsartikel und Gawker-Artikel über Wikileaks und Julian Assange. Unnötig zu sagen, dass der "Polizeibericht über die sexuelle Belästigung", die Assange fälschlich vorgeworfen wurde, auch wieder aufgewärmt wird. Und zwar in Form einer von Gawker gekürzten Fassung eines Berichts der britischen Daily Mail. Dieser Bericht enthält allerdings nur intime, aber keine strafrechtlich relevanten Details.

 

 

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Britische Regierung erklärt Phorm für legal PDF  | Drucken |
Mittwoch, 17.09.2008

Die britische Regierung hat auf die Forderung von EU-Kommissarin Viviane Reding geantwortet und eine rechtliche Stellungnahme zu dem umstrittenen Werbesystem Phorm geliefert.

Die Stellungnahme wird leider nicht im Volltext veröffentlicht. Doch wie es bei BBC heißt, erklärt die britische Regierung das System für rechtmäßig und verweist auf die "unvermeidliche" Zustimmung, die der Benutzer abgeben muss, ehe das System an seinem Zugang zum Einsatz kommen kann. Phorm darf also nur von den Providern genutzt werden, wenn dies mit Wissen und Zustimmung der Benutzer geschieht. Ein Zugeständnis, dass nach Meinung von Kritikern bisher nicht gegeben wurde.

Bei Phorm soll der HTTP-Transfer der Provider-Kunden vom Provider abgefangen, analysiert und um um geeignete Werbeinhalte ergänzt werden. In Großbritannien zeigen sich drei der größten Zugangs-Provider an dem System interessiert. Aber nur die British Telecom hat bereits Tests mit Phorm durchgeführt, wobei die ersten Tests bereits insgeheim im Jahr 2006 stattgefunden haben sollen.

Das mit Phorm vergleichbare Verfahren der US-Firma Nebuad ist zur Zeit Gegenstand einer Untersuchung und scheint auf Eis gelegt. Befürworter solcher Systeme meinen aber, dass solche Werbemaßnahmen in Zukunft unerlässlich sind, um die Refinanzierung der Provider zu gewährleisten.

Allerdings ist noch unklar, wie die Content Provider auf diese Verfahren reagieren werden, sollten sie je zum Einsatz kommen. Große US-Firmen wie Yahoo, Google oder Microsoft werden vermutlich nicht damit einverstanden sein, wenn ihre Inhalte mit der Werbung anderer Parteien zugepflastert werden. Auch wenn die Anwender dazu ihr Placet geben mögen.


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Jörg  - Das wird noch lustig...   |01.01.70 01:00:00
Der beste Schutz der Content-Provider dagegen ist, die Webseiten mit HTTPS
auszuliefern. Den Phorn-Betriebern bleibt daraufhin nur noch die Möglichkeit,
die Verbindung auf dem Proxy-Server zu terminieren und die Webseiten zu
verändern.
Danach dauert es nicht mehr lange, bis auch im Online-Banking -
Werbung erscheint, die mit \\\"zusätzlichen
Features\\\" erweitert ist. Und dann dürfte der Provider
belangbar sein, wegen Beihilfe zum Betrug. Viel Spass.

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