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| Kein politisches Amt für Google-Schmidt | | Drucken | |
| Montag, 10.11.2008 | ||||||||
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Google-Chef Eric Schmidt tritt Gerüchten entgegen, dass er als möglicher "Technologie-Zar" der US-Regierung unter Barack Obama in Frage kommt. Auch wenn Schmidt zu den klaren Unterstützern Obamas zählt. Der Google-Chef gehört beispielsweise auch dem Kreis der 17 Berater Obamas an, die Lösungen für die aktuelle Wirtschaftskrise finden sollen und die sich hierzu am vergangenen Freitag erstmals trafen. Als Mitglied dieses Rats kritisierte Schmidt den bisherigen Rettungsplan von George Bush. Wie er meint, wäre es besser, die bereitgestellten Milliarden für Investitionen in die Infrastruktur des Landes zu verwenden. Auch in Sachen Öko-Technologien scheinen er und Obama ähnliche Vorstellungen zu haben. Doch das ist offenbar nicht genug Anreiz, um sich der neuen Regierung als Dirigent der technologischen Entwicklung des Landes zur Verfügung zu stellen. Dass Obama einen solchen Posten in seinem Kabinett einführen will, wurde schon vor Monaten berichtet. Die Ablehnung Schmidts ist aber insofern etwas voreilig, als er bisher noch nicht ernsthaft für dieses Amt vorgeschlagen wurde. Allerdings wird Schmidt auch in den kommenden Monaten genügend Sorgen in seinem jetzigen Amt haben. Denn wie er bei gleicher Gelegenheit angibt, bereitet sich auch Google auf einen Abschwung vor. Schmidt weist darauf hin, dass an den Werbeausgaben zuerst gespart wird. Was aber seiner Meinung nach immer ein Fehler ist, denn ohne Werbung kein Verkauf.
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