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Kurz notiert
Weniger klebrig

Forschungsergebnisse von AMD haben gezeigt, dass Notebook-Käufer es hassen, wenn ihre neu erworbenen Windows-Geräte mit Intel-Prozessor mit Aufklebern signalisieren, was bereits bekannt ist: Dass sie mit Windows betrieben werden und über einen Intel-Chip verfügen. Die Aufkleber sind noch dazu verhasst, weil sie mit dem widerstandsfähigsten Kleber der Weltraumforschung aufgepappt werden, der nach Entfernung des redundanten Werbeunrats seine adhäsive Wirkung an den Härchen des Besitzers unter Beweis stellt. AMD reagiert auf diese Ergebnisse und will ab nächstem Jahr nur noch Aufkleber verwenden, die sich samt Kleber leicht ablösen lassen.

 

 
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Gawker.com, auch verantwortlich für das Gadget-Magazin Gizmodo, hat unter wikileakileaks.org ein Wikileaks für Wikileaks-Geheimnisse gestartet. In der Hauptsache handelt es sich um Zeitungsartikel und Gawker-Artikel über Wikileaks und Julian Assange. Unnötig zu sagen, dass der "Polizeibericht über die sexuelle Belästigung", die Assange fälschlich vorgeworfen wurde, auch wieder aufgewärmt wird. Und zwar in Form einer von Gawker gekürzten Fassung eines Berichts der britischen Daily Mail. Dieser Bericht enthält allerdings nur intime, aber keine strafrechtlich relevanten Details.

 

 

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Spam-Hoster aus dem Verkehr gezogen PDF  | Drucken |
Donnerstag, 13.11.2008

Es ist den Texten des Journalisten Brian Krebs anzumerken, dass er stolz auf seine Arbeit ist. Und das mit Recht. Nachdem er vier Monate lang recherchiert hat, kontaktierte er am Montag die beiden wichtigsten Internet-Provider eines Hosting-Unternehmens. Bereits am Dienstag Nachmittag nahm der Spam-Versand in den USA deutlich ab.

Wie man an einem Diagramm von SpamCop sehr schön erkennen kann, sank die Zahl der pro Sekunde erfassten Spam-Mails um etwa 75%. Von diesem Wert geht auch Krebs aus, wobei man hierzu einschränkend sagen muss, dass er sich damit nur auf den Spam bezieht, der von US-Rechnern aus verschickt wird. Doch auch mit dieser Einschränkung wirkt der bei Spamcop abgebildete Rückgang des Spam-Aufkommens beeindruckend. Zumal die USA laut den verschiedenen Statistiken zu den größten Verursachern von Spam zählen.

Offenbar war das Hosting-Unternehmen McColo wirklich ein bei Spammern sehr beliebter Dienstleister. Genau das war auch das Ergebnis der Recherche von Krebs, das er den Providern mitteilte, die McColos Server mit dem Internet verbinden. Einer der beiden Provider reagierte sofort und sperrte die Rechner umgehend, nachdem er sich selbst ein Bild von dem Ausmaß des Spam-Versands gemacht hatte.

Allerdings fragt man sich, ob diese Sperre rechtmäßig war, beziehungsweise ob sie Bestand haben wird. Der Versand von Spam ist den USA strafrechtlich verboten und das Unternehmen hätte die Mails seiner Spam-Kunden selbst sperren müssen, wenn man es förmlich davon in Kenntnis gesetzt hätte. Doch bei der Lösung "auf dem kleinen Dienstweg" wurde der Hoster gar nicht erst informiert. Und die Provider müssen jetzt damit rechnen, dass möglicherweise auch unschuldige Kunden des Hosters von der Sperre betroffen sind.

Zunächst einmal kann man sich jedenfalls freuen, dass die Arbeit des Journalisten dazu geführt hat, das Spam-Übel einzuschränken. Auch wenn dies vielleicht nur vorübergehend sein sollte.

Denn mit der Sperrung des Hosters sind seine Kunden noch lange nicht aus dem Verkehr gezogen. Es wird vermutet, dass die meisten dieser Kunden sich außerhalb der USA aufhalten und damit für die US-Justiz nur schwer erreichbar sind. Man muss aber auch annehmen, dass sie sich bereits auf der Suche nach einem anderen Hoster befinden, der die Rolle von McColo übernimmt. Dann wird es nicht lange dauern, bis auch die Zahl der Spam-Mails wieder steigt.

Update 14.11.08: Brian Krebs liefert inzwischen einige weitere Informationen. Demnach wurden die Server des Providers überwiegend für die Steuerung von Botnet-Aktivitäten genutzt.

 


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