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Kurz notiert
Weniger klebrig

Forschungsergebnisse von AMD haben gezeigt, dass Notebook-Käufer es hassen, wenn ihre neu erworbenen Windows-Geräte mit Intel-Prozessor mit Aufklebern signalisieren, was bereits bekannt ist: Dass sie mit Windows betrieben werden und über einen Intel-Chip verfügen. Die Aufkleber sind noch dazu verhasst, weil sie mit dem widerstandsfähigsten Kleber der Weltraumforschung aufgepappt werden, der nach Entfernung des redundanten Werbeunrats seine adhäsive Wirkung an den Härchen des Besitzers unter Beweis stellt. AMD reagiert auf diese Ergebnisse und will ab nächstem Jahr nur noch Aufkleber verwenden, die sich samt Kleber leicht ablösen lassen.

 

 
Billige Nummer

Gawker.com, auch verantwortlich für das Gadget-Magazin Gizmodo, hat unter wikileakileaks.org ein Wikileaks für Wikileaks-Geheimnisse gestartet. In der Hauptsache handelt es sich um Zeitungsartikel und Gawker-Artikel über Wikileaks und Julian Assange. Unnötig zu sagen, dass der "Polizeibericht über die sexuelle Belästigung", die Assange fälschlich vorgeworfen wurde, auch wieder aufgewärmt wird. Und zwar in Form einer von Gawker gekürzten Fassung eines Berichts der britischen Daily Mail. Dieser Bericht enthält allerdings nur intime, aber keine strafrechtlich relevanten Details.

 

 

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Physiker widerspricht Times-Darstellung PDF  | Drucken |
Mittwoch, 14.01.2009
Die britische Times hatte vor wenigen die Forschungsarbeiten des Harvard-Physikers Alex Wissner-Gross angeführt, um Google als wenig umweltbewusstes Unternehmen darzustellen. Dem widerspricht jetzt aber ein ausgemachter Experte, der es wissen muss: Alex Wissner-Gross.

Der Physiker sieht seine Ergebnisse von der Times falsch dargestellt. Er und seine Kollegen haben demnach niemals Google als Beispiel "herausgepickt". Bei seinen Arbeiten gehe es um Web Sites allgemein und Google sei ein Vorreiter, wenn es um grüne Technologien für große Web Sites gehe. Wissner-Gross will deswegen auch die Zeitung kontaktiert haben, um Änderungen des Artikels zu bewirken. Das habe man auch in Aussicht gestellt, doch der Artikel blieb bis heute unverändert stehen.

Bleibt die Frage, woher die Times beziehungsweise der Physiker die Zahl von 7g Kohlendioxid pro Google-Suche hatten. TechCrunch hat in dieser Sache sowohl bei der Times als auch bei Wissner-Gross nachgebohrt. In einem Entwurf für einen Begleitkommentar soll der Physiker auf "in der Öffentlichkeit verbreitete Informationen" verwiesen haben, wonach eine Google-Suche 5-10g an Kohlendioxid verursache.

Die Quelle dieser Angabe wiederum soll ein zwei Jahre altes Blog-Posting des Sun-Mitarbeiters Rolf Kersten sein. Der zuständige Editor der Times meint, man habe "den Eindruck gehabt", dass es sich dabei um Ergebnisse von Wissner-Gross gehandelt habe. Wie auch immer es zu dieser Einschätzung kam: Es besteht offenbar Einigkeit darüber, dass das Blog Posting Kerstens die Quelle der Angabe dar.

Nur schade, dass die Times dieses Missverständnis bis jetzt immer noch nicht geklärt hat. Selbst der so zitierte Blogger hat inzwischen seine Angaben revidiert. In einem neuen Posting schreibt er, dass er sich um den Faktor 35 verrechnet habe. Allerdings scheint er seine eigenen Berechnungen nicht wiederholt zu haben. Vielmehr hat er sich offenbar an den Zahlen orientiert, die Google in seiner Richtigstellung lieferte.

Bleibt zu hoffen, dass diese - von Google nicht näher erläuterten Zahlen - richtig waren.Die vor zwei Jahren gelieferte Überschlagsrechnungen Kerstens jedenfalls sehen so falsch gar nicht aus.

 

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Endymion  - Vergleich mit weltweiten   |01.01.70 01:00:00
Mit 0,2 g CO2 pro Suchanfrage erreicht Google einen Jahresausstoß von
73 Gg
und ist damit für den 3-millionsten Teil der weltweiten
Emissionen
verantwortlich. Wer das an die große Glocke hängt,
stichelt mit Verlaub an
der falschen Stelle.

Alle Details:

http://blog.safog.com/index.php/2009/0
1/14/google-und-co2-emission/

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