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| Google lässt sechs Projekte auslaufen | | Drucken | |
| Donnerstag, 15.01.2009 | ||||||||
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Google hat in der Vergangenheit nur wenige Projekte wieder gestoppt. Umso überraschender ist es jetzt, dass jetzt gleich sechs verschiedene Projekte der Axt zum Opfer fallen sollen. Ganz offenbar setzt man in wirtschaftlich schlechteren Zeiten zum Großreinemachen an. Der wohl populärste Dienst unter diesen Todgeweihten ist Google Video. Doch gleichzeitig handelt es sich dabei auch um die verständlichste Entscheidung, denn nachdem Google vor drei Jahren YouTube übernahm, hatte der zuvor in eigener Regie gestartete, aber weniger populäre Dienst keine Daseinsberechtigung mehr. Vollständig verschwinden wird Google Video zwar nicht, es wird aber in absehbarer Zeit nicht mehr möglich sein, Videos hochzuladen. Weniger populär als Google Video ist Google Notebook. Doch dafür ist die Entscheidung, den Dienst einzustellen, in diesem Fall umso verständlicher. Die Browser-Erweiterung Google Notebook, eine Art virtuelle Ablage für alle nur denkbaren Informationen war im Sinne des Datenschutzes einfach nicht tragbar. Daher wurde der Dienst wohl auch so gut wie nicht genutzt. Aber auch die weiteren Anwendungen Google Catalog Search, Dodgeball, Mashup und Jaiku haben wohl nie die die kritische Masse erreicht. Der Mashup Editor verließ sogar nicht nicht einmal die Phase des geschlossenen Beta-Tests. Die Trauer über all diese Verluste wird sich also in Grenzen halten.
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