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| "Drogenhändler würden mit Skype telefonieren" | | Drucken | |
| Montag, 16.02.2009 | ||||||||
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Mailänder Drogenhändler haben Skype gewissermaßen offiziell geadelt. Italienische Zoll- und Steuerfahnder haben ein Gespräch im Festnetz zwischen einem mutmaßlichen Kokain-Dealer und seinem Komplizen belauscht, als der Drogenhändler plötzlich meinte, man sollte jetzt besser das Gespräch mit Skype fortsetzen, um über die Details eines Handels zu sprechen, bei dem es um 2 Kilo der Droge geht. Die Verschlüsselung bei Skype ist demnach ein unüberwindliches Hindernis für die Polizei. Angeblich soll es sogar dem US-Geheimdienst NSA bisher nicht gelungen sein, die Verschlüsselung zu knacken. Wenngleich es Zweifel an dieser Darstellung gibt. Wie die BBC weiter schreibt, wird sich das Ungemach für die italienische Polizei aber noch mehren. Die rechte Regierung unter Silvio Berlusconi stellt sich dem allgemeinen Trend in Europa entgegen und will künftig die Lauschaktionen auf Fälle schwerster Kriminalität beschränken. Vor allem soll auch das Phänomen der Veröffentlichung polizeilicher Mitschnitte in den Medien bekämpft werden. Materialien dieser Art sollen künftig erst dann für die Presse frei gegeben werden, wenn es zu einem rechtskräftigen Urteil gekommen ist. Was in Italien viele Jahre dauern kann.
Wie die BBC dazu meint,
könnten auch die Erfahrungen Berlusconis zu diesem Gesetzesvorstoß
beigetragen haben. Denn in der Vergangenheit wurden auch schon
Mitschnitte von seinen Gesprächen veröffentlicht.
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