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Kurz notiert
Weniger klebrig

Forschungsergebnisse von AMD haben gezeigt, dass Notebook-Käufer es hassen, wenn ihre neu erworbenen Windows-Geräte mit Intel-Prozessor mit Aufklebern signalisieren, was bereits bekannt ist: Dass sie mit Windows betrieben werden und über einen Intel-Chip verfügen. Die Aufkleber sind noch dazu verhasst, weil sie mit dem widerstandsfähigsten Kleber der Weltraumforschung aufgepappt werden, der nach Entfernung des redundanten Werbeunrats seine adhäsive Wirkung an den Härchen des Besitzers unter Beweis stellt. AMD reagiert auf diese Ergebnisse und will ab nächstem Jahr nur noch Aufkleber verwenden, die sich samt Kleber leicht ablösen lassen.

 

 
Billige Nummer

Gawker.com, auch verantwortlich für das Gadget-Magazin Gizmodo, hat unter wikileakileaks.org ein Wikileaks für Wikileaks-Geheimnisse gestartet. In der Hauptsache handelt es sich um Zeitungsartikel und Gawker-Artikel über Wikileaks und Julian Assange. Unnötig zu sagen, dass der "Polizeibericht über die sexuelle Belästigung", die Assange fälschlich vorgeworfen wurde, auch wieder aufgewärmt wird. Und zwar in Form einer von Gawker gekürzten Fassung eines Berichts der britischen Daily Mail. Dieser Bericht enthält allerdings nur intime, aber keine strafrechtlich relevanten Details.

 

 

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Top-Musiker verlangen straffreien Download? PDF  | Drucken |
Freitag, 13.03.2009
Führende britische Musiker haben sich in der "Featured Artists Coalition" zusammengeschlossen und wollen offenbar den Machtkampf zwischen Musikindustrie und Musikpiraten nutzen, um ihre eigene Interessen zu stärken. Das tun sie sehr geschickt, indem sie zunächst einmal Otto Normal-Downloader Absolution erteilen.

"Es kein Verbrechen, (etwas) herunterzuladen", legt beispielsweise der Independent der neuen Koalition als Leitspruch nahe. Und etwas genauer formuliert heißt es weiter, dass die Öffentlichkeit nicht dafür verfolgt und bestraft werden sollte, wenn sie illegale Musik aus dem Internet lädt. Wer nun erwartet, dass Robbie Williams oder Annie Lennox mit Piratenflaggen wedeln und für die Benutzung von ThePirateBay.org werben, hat das Anliegen der bisher 140 Stars falsch verstanden.

Ja, die Musiker suchen den Schulterschluss mit dem Publikum. Aber sie suchen die Fraternisierung nicht, um sich von ihren eigenen Rechten zu verabschieden. Sie wollen vielmehr die Gelegenheit nutzen und die angeschlagene Musikindustrie zu einer gerechteren Beteiligung an den Einnahmen aus dem Musikgeschäft zwingen.

Doch in dieser Hinsicht gehen sie ans Eingemachte. Das zeigt sich etwa an der Forderung nach der Übernahme eines wichtigen Grundsatzes aus dem deutschen Urheberrecht. Die Künstler verlangen, dass auch in Großbritannien und andernorts das Urheberrecht als nicht übertragbar zu gelten hat. Und diese Übertragbarkeit der Rechte in Form von Lizenzen soll auf maximal 35 Jahre beschränkt sein. Das würde den Künstlern wesentlich mehr Kontrolle über ihre Werke geben.

Eine weitere Forderung ist es, dass die Künstler immer an den Einnahmen fair beteiligt werden, wenn ihre Werke in irgend einer Form zur Aufführung kommen.

In einem anderen Punkt aber weichen die "Featured Artists" von der vorherigen Forderung nach dem Beibehalt des Urheberrechts wieder ab. So heißt es, dass die Inhaber der Rechte auch verpflichtet sein sollten, diese Werke zu veröffentlichen, zum Verkauf anzubieten. Geschieht dies beispielsweise angesichts neuer Technologien nicht, sollten die Rechteinhaber die Rechte einbüßen.

Diese widersprüchliche Position erweckt den Eindruck, dass es hier nicht um die Revolutionierung des Urheberrechts geht, sondern eher um eine Verbesserung der wirtschaftlichen Situation der führenden Künstler. Zu dieser Vermutung trägt auch der einleitende Satz des "Manifests" der Koalition bei. Dort heißt es im Wortlaut: "Führende Künstler, die auf den Aufnahmen gewürdigt werden und die zu den vorrangig genannten Darstellern zählen, sind für den größten Teil der Einnahmen der Musikindustrie verantwortlich. Ihre Interessen müssen sorgfältig gewahrt werden".

Das klingt nicht nach musikalischem Freiheitskampf, sondern eher nach einer Gewerkschaft für Millionäre.

 

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Piratebay Fan  - Pro Kulturlfatrate   |01.01.70 01:00:00
Man sollte endlich eine Kulturflatrate einführen um den Massenhaften Tausch zu
legalisieren. Dann würden die Künstler ihr Geld bekommen und die Downloader
müssten nicht mehr befürchten weiter kriminalisiert zu werden.
Torrent User   |01.01.70 01:00:00
Nein, auf keinen Fall, eine Kulturflatrate würde nur bestehende Strukturen
stützen. Damit würden die grossen Labels (Sony, BMG, halt die RIAA) gewinnen.
Der kleine Künstler würde wie vorher dumm dastehen. Und wer soll die
Verteilung kontrollieren, was für ein Kriterium soll da genommen werden, die
Verkaufszahlen - ein Versuch einer gerechten Verteilung würde präzise
Kontrolle der Downloads erfordern. Willst du das - ich nicht ?!
Die Labels
sind überflüssig geworden und sollen aufgelöst werden. Opel geht pleite und
BMG wird mit einer Kulturflatrate gestützt? Nicht von mir.
Torsten   |16.04.09 17:36:30
Torrent User hat soweit recht.
Eine Kulturflatrate killt die Independents
endgültig. Und somit die letzte Bastion freier Meinungsäußerung!

Allerdings
sind die Independents sowieso die großen Verlierer von P2P & Co. Die Majors
konnten mal eben 70% der Belegschaft feuern. Ein Indie mit 1-5 Mitarbeitern, die
eh schon nie viel verdient haben ist am Ende!

Diese ganze Diskussion und das
massenhafte illegale Downloaden hat den Markt in die Hände der Konzerne
getrieben! Big Brother ist real! Da ist es egal ob es nun Sony Music, Warner
oder eben Google ist! Pirate Bay & Co. Haben einen Großteil der freien und
unzensierten Musiklandschaft vernichtet! Das ist FAKT!

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