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| Google Mail oder Google Fail? | | Drucken | |
| Freitag, 25.09.2009 | ||||||||
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Ein weiterer Ausfall von Google Mail innerhalb eines Monats beschäftigt die Gemüter. Teilweise werden die Ansagen sogar schon recht harsch. Etwa wenn Om Malik in seinem Blog Gigaom meckert, dass man Google nicht trauen könne und Google Mail als Google Fail ("GFail", Google Versagen) bezeichnet.
Aus seiner Sicht ist es untragbar, dass das von seinem Unternehmen kostenpflichtig genutzte System ausfällt und es auf der Dashboard-Seite Googles nur heißt, dass "eine kleine Teilmenge der Benutzer" von dem Problem betroffen ist - wo doch bei Twitter und Facebook die Benutzer sich in großer Zahl über den Ausfall beschweren. Das kann man auch anders sehen, wie das Wall Street Journal in einem weiteren Posting zeigt. Dort wird darauf hingewiesen, dass selbst nach neuesten Panne, die etwas mehr als zweieinhalb Stunden andauerte und nur die Web-Oberfläche betraf, Google Mail immer noch als sehr zuverlässig gelten kann. Verschiedene von der Wirtschaftszeitung befragte "IT-Größen" halten Google Mail nach wie vor für zuverlässiger als die meisten anderen Systeme, die in Unternehmen genutzt werden. Und Marktforscher Gartner geht nach eigenen Umfragen von einer Verfügbarkeit von 95% bei diesen Mail-Systemen aus. Das kann Google Mail bisher zumindest noch leicht erreichen. Doch Google Mail mit seinen schätzungsweise 150 Millionen Benutzern wird nicht nach solchen Maßstäben gemessen. Schon bei einer "kleinen Teilmenge" dieser Benutzer kann es sich um mehrere Millionen handeln und die wiederum können bei Twitter und Co schon ein beachtliches Gewitter veranstalten. Das sind Eigenarten des Cloud Computing, an die man sich wohl erst gewöhnen muss.
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