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Kurz notiert
Weniger klebrig

Forschungsergebnisse von AMD haben gezeigt, dass Notebook-Käufer es hassen, wenn ihre neu erworbenen Windows-Geräte mit Intel-Prozessor mit Aufklebern signalisieren, was bereits bekannt ist: Dass sie mit Windows betrieben werden und über einen Intel-Chip verfügen. Die Aufkleber sind noch dazu verhasst, weil sie mit dem widerstandsfähigsten Kleber der Weltraumforschung aufgepappt werden, der nach Entfernung des redundanten Werbeunrats seine adhäsive Wirkung an den Härchen des Besitzers unter Beweis stellt. AMD reagiert auf diese Ergebnisse und will ab nächstem Jahr nur noch Aufkleber verwenden, die sich samt Kleber leicht ablösen lassen.

 

 
Billige Nummer

Gawker.com, auch verantwortlich für das Gadget-Magazin Gizmodo, hat unter wikileakileaks.org ein Wikileaks für Wikileaks-Geheimnisse gestartet. In der Hauptsache handelt es sich um Zeitungsartikel und Gawker-Artikel über Wikileaks und Julian Assange. Unnötig zu sagen, dass der "Polizeibericht über die sexuelle Belästigung", die Assange fälschlich vorgeworfen wurde, auch wieder aufgewärmt wird. Und zwar in Form einer von Gawker gekürzten Fassung eines Berichts der britischen Daily Mail. Dieser Bericht enthält allerdings nur intime, aber keine strafrechtlich relevanten Details.

 

 

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Online-Meldestelle für Abtreibungen PDF  | Drucken |
Donnerstag, 08.10.2009
Ein Gesetz, das am 1. November im US-Bundesstaat Oklahoma in Kraft tritt, verpflichtet alle Ärzte dazu, im Fall einer Abtreibung einen Fragebogen mit insgesamt 37 Fragen online auszufüllen, der statistischen Zwecken dienen soll - der aber auch vollständig auf einer speziellen Web Site öffentlicht gemacht wird.

Identifizierende Merkmale der Frau werden in dem Fragebogen nicht erfasst, meinen die Gesetzgeber. Denn Name, Anschrift, Telefonnummern und andere Daten erscheinen in dem Fragebogen nicht. Doch alleine in den ersten acht Fragen werden zahlreiche Angaben verlangt (Datum der Abtreibung, Gerichtsbezirk, Alter, Familienstand, Hautfarbe, absolvierte Schuljahre etc. der Mutter), die eine Identifizierung der Mutter zumindest in kleineren Orten möglich machen könnten.

Hinzu kommt, dass der operierende Arzt namentlich genannt wird. Wobei man bedenken muss, dass Abtreibungsärzte in den vergangenen Jahren als "Kindermörder" immer wieder Opfer von Beleidigungen, Drohungen und teilweise sogar schwerer Gewalttaten wurden. Die Ärzte sind zur Veröffentlichung dieser Daten verpflichtet und es drohen ihnen Strafen beziehungsweise der Entzug der Lizenz, wenn sie die Abtreibungen nicht bekannt geben. In dieser Situation werden Ärzte ihre Patientinnen kaum noch unvoreingenommen beraten können.

Um diesen Pseudo-Pranger für Abtreibungen zu vermeiden, hat das "Center For Reproductive Rights" gegen das Inkrafttreten des Gesetzes geklagt. Das allerdings auch wegen eines sehr heiklen Punktes: Das Gesetz würde es auch erschweren, "sex-selective abortions" durchzuführen. Also Abtreibungen, die vorwiegend erfolgen, weil das Geschlecht des Fötus nicht den Erwartungen entspricht. Ein weiteres Beispiel, das zeigt, wie schwierig die Diskussion dieses Themas in den USA ist.

 

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