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Kurz notiert
Weniger klebrig

Forschungsergebnisse von AMD haben gezeigt, dass Notebook-Käufer es hassen, wenn ihre neu erworbenen Windows-Geräte mit Intel-Prozessor mit Aufklebern signalisieren, was bereits bekannt ist: Dass sie mit Windows betrieben werden und über einen Intel-Chip verfügen. Die Aufkleber sind noch dazu verhasst, weil sie mit dem widerstandsfähigsten Kleber der Weltraumforschung aufgepappt werden, der nach Entfernung des redundanten Werbeunrats seine adhäsive Wirkung an den Härchen des Besitzers unter Beweis stellt. AMD reagiert auf diese Ergebnisse und will ab nächstem Jahr nur noch Aufkleber verwenden, die sich samt Kleber leicht ablösen lassen.

 

 
Billige Nummer

Gawker.com, auch verantwortlich für das Gadget-Magazin Gizmodo, hat unter wikileakileaks.org ein Wikileaks für Wikileaks-Geheimnisse gestartet. In der Hauptsache handelt es sich um Zeitungsartikel und Gawker-Artikel über Wikileaks und Julian Assange. Unnötig zu sagen, dass der "Polizeibericht über die sexuelle Belästigung", die Assange fälschlich vorgeworfen wurde, auch wieder aufgewärmt wird. Und zwar in Form einer von Gawker gekürzten Fassung eines Berichts der britischen Daily Mail. Dieser Bericht enthält allerdings nur intime, aber keine strafrechtlich relevanten Details.

 

 

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Bing wird iPhone-Suchmaschine? PDF  | Drucken |
Mittwoch, 20.01.2010
Zwischen all den überhitzen Gerüchten über die oft nur erträumten Vor- und Nachteile des für kommende Woche erwarteten Apple Tablet sticht ein Bericht der Business Week heraus. Das Finanzblatt will erfahren haben, dass Apple eine Partnerschaft mit Microsoft anstrebt und Bing zur Default-Suchmaschine des iPhone machen will.

Auch die Business Week kann sich dabei nicht auf offizielle Stellungnahmen oder Ähnliches stützen, sondern beruft sich auf "Leute, die nicht namentlich genannt werden möchten, weil die Details (der Verhandlungen) noch nicht öffentlich sind". Doch eine Partnerschaft dieser Art scheint gerade in der jetzigen Situation nicht unwahrscheinlich.

Das einst enge Verhältnis zu Google hat sich in den letzten Monaten merklich abgekühlt. Auch wenn Google zur Zeit noch die Default-Suchmaschine des iPhone ist. Beide Unternehmen geraten zunehmend in eine Konkurrenzsituation, nicht zuletzt wegen der mobilen Ambitionen beider Firmen.

Das Verhältnis zwischen Apple und Microsoft dagegen war schon immer ein ganz Spezielles. Beide gelten als Erzfeinde wegen der konkurrierenden Betriebssysteme. Doch als Steve Jobs Ende der 90er Jahre bei Apple wieder das Ruder übernahm, sprang Microsoft mit einer dringend benötigten Finanzspritze zur Rettung des angeschlagenen Unternehmens in die Bresche. Das war zwar kein altruistisches Geschenk, sondern auf beiden Seiten eine klare Geschäftsentscheidung. Dennoch verband es die Unternehmen miteinander und Microsoft ließ sich beispielsweise damals zur weiteren Office-Entwicklung für den Mac bewegen.

Inzwischen ist Apple längst wieder genesen und steht Microsoft auf Augenhöhe gegenüber. Das Potential Apples kann im Vergleich sogar als deutlich größer bezeichnet werden, denn während Microsoft sich (noch) auf den Lorbeeren seines Windows-Monopols für PCs und Notebooks ausruhen kann, erobert Apple ständige neue, zukunftsträchtige Märkte.

Für Microsoft, das in der Online-Suche immer noch den heiligen Gral sieht, muss eine Partnerschaft mit Apple also extrem verlockend erscheinen. Selbst dann, wenn die Zahl der neuen iPhone-Geräte mit Bing als bevorzugter Suchmaschine zunächst einmal überschaubar wäre. Doch es wird zur Zeit auch gemutmaßt, dass Apple in der kommenden Woche die nächste Version 4.0 des iPhone OS vorstellen wird. Damit ließe sich ein ansehnlicher Teil der bisher (bis Q4 2009) ca. 34 Millionen iPhones mit Bing-Suchschlitzen infizieren.

Noch dazu betreffen die Gespräche zwischen Apple und Microsoft angeblich nicht nur das iPhone, sondern auch den Safari-Browser. Und wer weiß, ob das von allen herbeigeredete Tablet nicht auch Teil der Gespräche ist? Auch das ist sicher nur eine Frage des Preises, den Microsoft-Chef Steve Ballmer zu zahlen bereit ist. Wenn man bedenkt, wie viele Milliarden Dollar er für das in sich zusammenfallende Yahoo schon locker machen wollte, dann wird man bei der Partnerschaft mit Apple auch nicht kleinlich sein.

 

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