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Kurz notiert
Weniger klebrig

Forschungsergebnisse von AMD haben gezeigt, dass Notebook-Käufer es hassen, wenn ihre neu erworbenen Windows-Geräte mit Intel-Prozessor mit Aufklebern signalisieren, was bereits bekannt ist: Dass sie mit Windows betrieben werden und über einen Intel-Chip verfügen. Die Aufkleber sind noch dazu verhasst, weil sie mit dem widerstandsfähigsten Kleber der Weltraumforschung aufgepappt werden, der nach Entfernung des redundanten Werbeunrats seine adhäsive Wirkung an den Härchen des Besitzers unter Beweis stellt. AMD reagiert auf diese Ergebnisse und will ab nächstem Jahr nur noch Aufkleber verwenden, die sich samt Kleber leicht ablösen lassen.

 

 
Billige Nummer

Gawker.com, auch verantwortlich für das Gadget-Magazin Gizmodo, hat unter wikileakileaks.org ein Wikileaks für Wikileaks-Geheimnisse gestartet. In der Hauptsache handelt es sich um Zeitungsartikel und Gawker-Artikel über Wikileaks und Julian Assange. Unnötig zu sagen, dass der "Polizeibericht über die sexuelle Belästigung", die Assange fälschlich vorgeworfen wurde, auch wieder aufgewärmt wird. Und zwar in Form einer von Gawker gekürzten Fassung eines Berichts der britischen Daily Mail. Dieser Bericht enthält allerdings nur intime, aber keine strafrechtlich relevanten Details.

 

 

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Google Adsense - die Kuchenstücke für Partner werden kleiner PDF  | Drucken |
Dienstag, 26.01.2010
Google hat bisher vermieden, konkret über die Anteile an den Werbeeinnahmen zu sprechen, die im Rahmen des Adsense-Netzwerks an die Werbepartner ausgezahlt werden. Allerdings gibt die börsennotierte Suchmaschine im Rahmen ihrer Quartalsbilanzen die Einnahmen aus dem Google Network bekannt sowie die Aufwendungen für den Erwerb von Traffic ("Traffic Acquisition Costs", TAC). Aus diesen Angaben lässt sich quartalsweise in auf die Auszahlungen schließen. Und wie das Blog Digital Inspiration zeigt, schrumpft der Anteil am Gesamtkuchen, den Google seinen Partnern zukommen lässt.

Es war schon immer bekannt, dass Google im Zusammenhang mit Adsense nicht kleinlich ist. Noch bevor bessere Schätzungen existierten ging man davon aus, dass der weit überwiegende Teil der Werbeeinnahmen an die Partner durchgereicht wurde. Auf Grundlage der genannten Zahlen ging man noch bis zum Jahr 2008 davon aus, dass fast 90% der Einnahmen an die Partner gehen. Google arbeitete praktisch zum Selbstkostenpreis, behielt nur die Kosten für den Betrieb der Werbemaschinerie für sich.

Das hatte allerdings auch seine Vorteile. Zunächst einmal erweiterte es die Reichweite der Suchmaschine durch die überall zu findenden Suchschlitze. Außerdem machte die Suchmaschine aus vielen sonst möglicherweise kritischen Bloggern einen loyalen Freundeskreis. Gleichzeitig konnte Google auf diesem Weg das Volumen für Werbeeinblendungen stark erhöhen. Wobei niemand kontrollieren könnte, ob die Suchmaschine bei der Verteilung dieser Werbegelder eventuell die rentableren Aufträge für sich selbst einbehält und die schlechter dotierten Werbeinhalte auf das Netzwerk verstreut.

Wie auch immer es sich verhält, scheint Google die bisher gefahrene Politik geändert zu haben. Denn laut Digital Inspiration ist der den Partnern zugedachte Anteil im 4. Quartal auf nur noch 72,1% gesunken. Die Gesamtsumme der Traffic-Kosten haben dabei zwar im 4. Quartal einen Rekordwert (1,72 Milliarden Dollar) erreicht. Doch zugleich machen die TAC auch nur noch 26,6% der Gesamteinnahmen aus, während es im 1. Quartal 2008 noch 29,2% waren.

Die von dem Blog erstellten Diagramme hinterlassen den Eindruck, als würde im Räderwerk Googles vorsichtig an einigen Stellrädchen mit der Absicht gedreht, die Adsense-Werbemaschine im Sinne der Google-Gewinne zu optimieren. Das ist das auch gute Recht Googles, wie man hier anmerken muss.

Vielleicht hat das Ganze sogar den Hintergrund, dass die Qualität der Partner "billiger" geworden ist. Denn Adsense findet man nicht nur Blogs- und Medienseiten, sondern auch auf Vertipperseiten und ansonsten nicht genutzten Domains. Auch das muss sich über kurz oder lang in den Statistiken niederschlagen.

 

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Matthias  - nicht verwunderlich     |27.01.10 09:08:20
Der Anteil der Partner am Kuchen wird in Zukunft noch weiter sinken, sollte
es keine ernsthafte Konkurrenz zum Programm geben. Google nutzt
nur seine derzeitige starke Stellung aus, um die Profite zu
maximieren. Darum sollte man hoffen, daß Bing/Yahoo in der Zunkunft einen
größeren Marktanteil erobern kann.

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