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China bevorzugt Android ohne Google |
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Freitag, 23.07.2010 |
Das IT-Blog techCrunch berichtete vor wenigen Tagen, dass Android sich auf dem besten Wege befindet, sich zum dominanten mobilen Betriebssystem in China zu entwickeln. Eine Angabe, zu der Ars technica eine wesentliche Klarstellung liefert: Android erlebt einen Aufstieg in China, aber es ist nicht Googles Android, das davon profitiert.
Das von der chinesischen Mobilfunk-Industrie genutzte Betriebssystem
"OPhone" ist ein Fork der Open Source-Software, dem die wesentlichen
proprietären Bestandteile Googles fehlen. Das bedeutet beispielsweise,
dass das OPhone keinen Zugang zu Googles Android Market erhält, und dass
auch die Suchfunktionen der Geräte nicht von Google dominiert werden.
Für das Unternehmen ist der Android-Vormasch in China damit eine
zweifelhafter Erfolg. Doch man kann es auch positiv sehen, denn durch diese
Entwicklung wird zumindest bestätigt, dass es Google mit seiner Open
Source-Politik ernst meint. Und vielleicht macht gerade OPhone es für
Mobilfunkunternehmen weltweit leichter, sich für Android zu entscheiden.
Denn so bleibt den Unternehmen immer die Möglichkeit, sich im
Zweifelsfall gegen eine "Partnerschaft" mit Google zu entscheiden.
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